Jenseits der Schmerzgrenze
Moderator: Moderator
...und eine Frage der Beweggründe.Matthias hat geschrieben:Schmerzmittel sind ja nicht verboten. Insofern ist es erstmal nur eine Privatmeinung, ob die Einnahme von Schmerzmitteln OK ist oder nicht.
Wenn ich ein ganzes Jahr auf eine LD trainiert habe und Probleme mit dem Knie bekomme, dann ist das eine andere Situation, als wenn ich das Schmerzmittel zur Leistungssteigerung einwerfe.
Bei der Situation Knie könnte sogar ich mir vorstellen Schmerzmittel einzuwerfen. Auch wenn das wegen der Langzeitfolgen vielleicht dumm wäre. Das muss aber jeder für sich entscheiden und hat ja auch nix mit Drullses Situation zu tun. Hier geht es ja nicht um SCHNELLER, sondern um ICHKOMMDURCH!
Wenn ich aber sicherheitshalber Medikamente einwerfe, damit ich die allgemeinen Schmerzen gleich von Anfang an eindämme, dann habe ich den Sport nichtverstanden.
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
@ drullse
ich bin da schon einen Schritt weiter, da ich den Glauben an die Menschheit komplett verloren habe. Von daher stört mich soetwas nicht mehr.
Natürlich ist das deine Entscheidung, wie's für dich mit dem Sport weitergeht, aber irgendwie hatte ich die leise Hoffnung deine Marathonzeit zu unterbieten, damit du wieder Ansporn hast, meine zu unterbieten, bis wir beide unter 2:30 sind!!
ich bin da schon einen Schritt weiter, da ich den Glauben an die Menschheit komplett verloren habe. Von daher stört mich soetwas nicht mehr.
Natürlich ist das deine Entscheidung, wie's für dich mit dem Sport weitergeht, aber irgendwie hatte ich die leise Hoffnung deine Marathonzeit zu unterbieten, damit du wieder Ansporn hast, meine zu unterbieten, bis wir beide unter 2:30 sind!!
"ES LEBE DIE SCHEINHEILIGKEIT"
Diesen Glauben habe ich auch schon lange verloren. Leider kann ich mich noch nicht von meinen Idealen verabschieden, was die Sache für mich immer etwas schwierig macht.tobi_nb hat geschrieben:@ drullse
ich bin da schon einen Schritt weiter, da ich den Glauben an die Menschheit komplett verloren habe. Von daher stört mich soetwas nicht mehr.
Unterbiete sie doch. Haste erstmal genug zu tun...Natürlich ist das deine Entscheidung, wie's für dich mit dem Sport weitergeht, aber irgendwie hatte ich die leise Hoffnung deine Marathonzeit zu unterbieten, damit du wieder Ansporn hast, meine zu unterbieten, bis wir beide unter 2:30 sind!!
Ich werde nicht jünger, die Chance, meine Zeit nochmal zu unterbieten sehe ich als sehr sehr gering an. Und was die LD angeht... Ohne genug Zeit und vor allem ohne schmerzfreies Training brauche ich das gar nicht angehen. Da zählen nur Kilometerleistungen im Training, sonst nix.
Solange ich um meine eigene Bestzeit kämpfe, können mir die anderen eigentlich egal sein, aber es gibt ja auch noch andere Wertungen.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Stimmt. Bei den meisten Triathlons, die ich bestreite, komme ich früher oder später zu einem Punkt, wo mir die anderen egal sind und ich nur noch mit mir selbst kämpfeNils hat geschrieben:Wie gut, dass ich nicht so gut bin, um gegen andere anzutreten. Beim Triathlon trete ich ja nur gegen mich selbst an...und einen Betrug merke ich da sofort
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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- Klugschnacker
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Von mir aus sollen meine Gegner Schmerzmittel nehmen so viel sie wollen. Das bringt nämlich gar nichts; die angeblich günstige Wirkung beruht im wesentlichen auf Ammenmärchen. Zwar habe ich auch Schmerzen im Wettkampf, aber sie machen mich nicht langsamer.
Wer Schmerzmittel schluckt, glaubt im Innern seiner Seele nicht an sich, und deshalb hat er vom Start weg schlechte Karten.
Wer Schmerzmittel schluckt, glaubt im Innern seiner Seele nicht an sich, und deshalb hat er vom Start weg schlechte Karten.
- kaiseravb
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- Wohnort: Im hinterletzten Eck, nicht weit vom See am Ende der Welt. Aber schön ists hier schon. :)
Wieso denn nicht? Ich weiß nicht, was drullse genau fehlt, aber vielleicht ist er auch körperlich an nem Punkt angekommen, an dem eine Auszeit zumindest nicht schadet. Und wenn dann die Moral noch dazu kommt...tobi_nb hat geschrieben:@ drullse
du kannst doch nicht einfach aufhören wollen?????
"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
Damit ziehst Du eine Grenze, die Dir zwar natürlich erscheint, die aber genauso willkürlich ist wie jede andere. Man kann problemlos Argumente für einen restriktiveren oder auch liberalen Umgang mit Medikamenten im Sport finden.thilo69 hat geschrieben:Wenn ich ein ganzes Jahr auf eine LD trainiert habe und Probleme mit dem Knie bekomme, dann ist das eine andere Situation, als wenn ich das Schmerzmittel zur Leistungssteigerung einwerfe.
Bei der Situation Knie könnte sogar ich mir vorstellen Schmerzmittel einzuwerfen. Auch wenn das wegen der Langzeitfolgen vielleicht dumm wäre. Das muss aber jeder für sich entscheiden und hat ja auch nix mit Drullses Situation zu tun. Hier geht es ja nicht um SCHNELLER, sondern um ICHKOMMDURCH!
Wenn ich aber sicherheitshalber Medikamente einwerfe, damit ich die allgemeinen Schmerzen gleich von Anfang an eindämme, dann habe ich den Sport nichtverstanden.
Solange es sich im Rahmen der Antidopingordnung bewegt, muss man das wohl akzeptieren, wenn es auch dem eigenen Verständnis widerspricht.
Plans without goals are wishy-washy.
Auch wenn das politisch jetzt nicht ganz korrekt ist: Ich bin vom Gegenteil überzeugt. Das Gefasel von der "blutverdünnenden" Wirkung ist natürlich ein Schmarrn.Klugschnacker hat geschrieben:Von mir aus sollen meine Gegner Schmerzmittel nehmen so viel sie wollen. Das bringt nämlich gar nichts; die angeblich günstige Wirkung beruht im wesentlichen auf Ammenmärchen.
Aber man darf den Schmerz als leistungshemmenden Faktor nicht vergessen. Der Punkt, an dem wir aufgeben wollen, ist natürlich vorwiegend von physischen Faktoren abhängig. Aber die Psyche spielt auch eine große Rolle. Und natürlich _fühlt_ man sich nicht so erschöpft, wenn man keine Schmerzen hat.
Plans without goals are wishy-washy.