Habt ihr einen Plan?

Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten. Davon aber genug.

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la_gune
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von la_gune »

thilo69 hat geschrieben: aber wir sind alles Freizeitsportler. Da muss jeder selbst seine Prioritäten setzen, aber SPORT steht bei mir sicher nicht mehr vor Familie. "Erlebnis geht vor Ergebnis" ist meine Devise. Ich will zumindest im Training Spaß haben! Wenn dann der Wettkampf nicht so läuft,...so what!!!
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:daumen :daumen :applaus :applaus :applaus :ja :ja
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"Realität ist immer ein Kompromiss..."

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Taunusschnecke
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Taunusschnecke »

la_gune hat geschrieben:
thilo69 hat geschrieben: aber wir sind alles Freizeitsportler. Da muss jeder selbst seine Prioritäten setzen, aber SPORT steht bei mir sicher nicht mehr vor Familie. "Erlebnis geht vor Ergebnis" ist meine Devise. Ich will zumindest im Training Spaß haben! Wenn dann der Wettkampf nicht so läuft,...so what!!!
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:daumen :daumen :applaus :applaus :applaus :ja :ja
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:daumen :daumen :daumen :daumen :daumen

ich habe dan Plan keinen zu haben...
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Taunusschnecke
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Taunusschnecke »

Außer villeicht...
Bald ist Rothsee und nun sollte ich mein Rad mal auspacken...
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maultäschle
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von maultäschle »

Mein persönliches Trainings-Chaos kennst Du ja :lookaroun: :lol:

Crema, ich denke, speziell auf Dich gemünzt:

Du hast inzwischen genug (Trainings-)Erfahrung gesammelt um zu wissen, was Du in groben Zügen wann trainieren mußt. Dafür brauchst Du keinen Papiertrainingsplan mehr.

Um besser zu werden und effektiver zu trainieren würde ich Dir deshalb zu einem "echten" Trainer raten, der Dir ein auf Dich und Dein Zeitbudget und Leistungsfähigkeit zugeschnittenes Programm zusammenstellt. Sei es über online-Coaching, wie Arne oder Ute Mückel etc es anbieten oder mit persönlicher Betreuung vor Ort.
Wichtig ist dabei meiner Meinung nach vor allem auch, dass Du Feedback zu Deinem Training erhältst (Einheit war gut/schlecht, deshalb wird der Plan umgestellt....)

Wie sieht es denn bei der Eintracht aus? Gibts da keine Leute die Trainingspläne schreiben?

Ich könnte Dir ansonsten eventuell jemanden vom SC Oberursel vermitteln bzw. zumindest mal bei ihm anfragen. Ich denke seine Trainingsphilosophie würde zu Dir passen...
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crema-catalana
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von crema-catalana »

maultäschle hat geschrieben:Mein persönliches Trainings-Chaos kennst Du ja :lookaroun: :lol:

Crema, ich denke, speziell auf Dich gemünzt:

Du hast inzwischen genug (Trainings-)Erfahrung gesammelt um zu wissen, was Du in groben Zügen wann trainieren mußt. Dafür brauchst Du keinen Papiertrainingsplan mehr.

Um besser zu werden und effektiver zu trainieren würde ich Dir deshalb zu einem "echten" Trainer raten, der Dir ein auf Dich und Dein Zeitbudget und Leistungsfähigkeit zugeschnittenes Programm zusammenstellt. Sei es über online-Coaching, wie Arne oder Ute Mückel etc es anbieten oder mit persönlicher Betreuung vor Ort.
Wichtig ist dabei meiner Meinung nach vor allem auch, dass Du Feedback zu Deinem Training erhältst (Einheit war gut/schlecht, deshalb wird der Plan umgestellt....)

Wie sieht es denn bei der Eintracht aus? Gibts da keine Leute die Trainingspläne schreiben.
Ja klar gibt es die.

Also packe ich mal meine "Plan-Historie" aus:

Angefangen habe ich ja mit dem Laufen, mit einem "Einsteigerplan" ich glaube aus der Runner's World. Ziel waren 30 min am Stück laufen. Das ging ganz gut, dann bin ich zum Lauftreff und halt da 2x/Woche gelaufen, manchmal auch noch mal alleine am Wochenende. Bis ich mich (nach meinem zweiten 10-k-Wettkampf) zu einem Halbmarathon angemeldet habe. Da habe ich mir dann den Plan von Steffny aus dem "großen Laufbuch" für HM in 1:59 vorgenommen und auch echt danach trainiert. Ich kam dank Hase mit 1:57 ins Ziel. Dann habe ich mich für einen Marathon angemeldet und mit dem Marathonprojekt Frankfurt trainiert. Da gab es auch einen Plan. Den habe ich mir nur schon ein bissl umgestrickt, weil ich 2,5 h als längsten Lauf etwas zu wenig fand in meinem Tempobereich. Also habe ich den mit dem Steffny-Plan "gemixt" und das Lauftraining da mitgemacht, was ja auch nicht so direkt im Plan stand. Die Anarchie nahm ihren Lauf... Aber ich bin gut durchgekommen und 4:08 war eine gute Ausgangsbasis, um im 2. Marathon die 4 h zu knacken. Da war der Steffnyplan wieder die Grundlage, um die ich herumgehäkelt habe. Das Prinzip war ja recht einleuchtend. Mit Erfolg. 3:55. Dann nahm das Elend seinen Lauf und ich kaufte mir ein Rennrad und begann mit dem Schwimmtraining. Halt irgendwie Rad fahren und Kraulen lernen. 2 VD und 1 Einsteigerdistanz habe ich in der Saison völlig planlos neben dem Laufen absolviert, denn im Herbst stand der Frankfurt Marathon an. Mit 3:49 eine neue Bestzeit. Tja, und dann bin ich ja in den Verein eingetreten. Laufen auch. Und im Frühjahr wollte ich dann die 3:45 im Marathon haben. Es hat nicht geklappt, es wurde 3:48. Unser Lauftrainer meinte im Winter irgendwann mal "du könntest 3:30 laufen". Hmmmm... Der Gedanke ließ mich nicht los und ich habe mir dann für die Saison von ihm einen Trainingsplan schreiben lassen. Die Tria-Saison habe ich damit auch gut rumbekommen, aber am Ende war die Luft bei mir raus. Ich hatte keine Körner mehr übrig für ein Marathontraining. Vor allem mental. Der Plan war sicher gut und individuell - aber so ganz hat es eben nicht gepasst. So habe ich dann den letzen Winter wieder planlos vor mich hintrainiert, bin dann mal ins Trainingslager gefahren und brussele jetzt auch vor mich hin.
Gehe halt 2-3x/Woche ins Schwimmtraining bzw. See,
fahre am Wochenende Rad, wenn sich's ergibt auch nochmal in der Woche,
laufe 1x im Verein und sonst so viel und lange es gerade mein Fuß erlaubt
Das ist ja irgendwie auch schon strukturiert...

Unsere Lauftrainerin bietet auch an, einem Pläne zu schreiben. Die danach trainieren sind gut, aber m.E. zu "verbissen" bei der Sache. Denn bei mir geht halt auch im Zweifel "Erlebnis vor Ergebnis" (tolles Motto übrigens! :tomtiger ). Bei den ganzen Coaching-Angeboten (auch als ich nach Plan von meinem Lauftrainer trainiert habe) fehlt mir eben der Feedback-Teil, also dass der Coach nicht nur einen Plan vorgibt, sondern auf das absolvierte Training eingeht und da Rückmeldung gibt. Wenn es sowas in guter Qualität (und bezahlbar) gibt, klasse - das würde ich dann echt mal ausprobieren! :ja
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PeterMUC
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von PeterMUC »

Erlebnis vor Ergebnis !!!

Genial, das male ich mir mit einem Edding auf ein olles Baumwollshirt und ziehe es am Sonntag in Erding an !
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
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maultäschle
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von maultäschle »

crema-catalana hat geschrieben:
Unsere Lauftrainerin bietet auch an, einem Pläne zu schreiben. Die danach trainieren sind gut, aber m.E. zu "verbissen" bei der Sache.
Das liegt aber dann an der eigenen Persönlichkeit, wie verbissen man die Sache angeht und nicht an den Plänen oder der Planschreiberin :tomtiger Vielleicht wäre das deshalb doch eine Option für Dich. In dem Fall könntest Du Dir eben auch jederzeit die Trainerin greifen und mit Fragen löchern :D
crema-catalana hat geschrieben:Bei den ganzen Coaching-Angeboten (auch als ich nach Plan von meinem Lauftrainer trainiert habe) fehlt mir eben der Feedback-Teil, also dass der Coach nicht nur einen Plan vorgibt, sondern auf das absolvierte Training eingeht und da Rückmeldung gibt. Wenn es sowas in guter Qualität (und bezahlbar) gibt, klasse - das würde ich dann echt mal ausprobieren! :ja
Ist halt wie überall: Je individueller desto zeitintensiver (für den Trainer) desto teurer.
Soweit ich weiß gibt Ute Mückel Feedback. bzw bieten das wohl die meisten online-Trainer für Aufpreis an.
Daher wäre ein Trainingsplanschreiber vor Ort wohl für Dich doch die bessere und günstigere Variante. Das hat auch den Vorteil, dass derjenige Dich auch mal live beim Training anschauen und Tipps geben kann..
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thilo69
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von thilo69 »

"Erlebnis vor Ergebnis" ist im Prinzip nichts anderes als der olympische Gedanke "Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg" (übrigens ist IMHO der Spruch "Dabei sein ist alles" so nicht richtig! ;) )

Jedenfalls kommt das Zitat nicht von mir. Ich war mal mit einer christlichen Hobby Tischtennismannschaft auf einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Da hatten wir einfach nur Spaß, obwohl wir regelmäßig an der Platte "versägt" wurden. Die Einstellung macht den Unterschied!

ICH (und sicher einige hier) werde wohl nie einen Podiumsplatz ergattern. Und ganz ehrlich...ob ich Platz 999 oder 1300 beim Challenge mache, ist mir erst mal egal. Ich mach das ja für mich!!!

Das heißt übrigens nicht, dass ich komplett frei von Ehrgeiz bin. Ich will schon auch mein Bestes geben und freue mich, wenn ich meine Leistung verbessern kann. Dann macht es einfach mehr Spaß! Aber wie schon Paracelsus sagt: "In der Dosis liegt das Gift" und ein Plan geht mir persönlich nach meinen Erfahrungen der letzten Jahre einfach zu weit.
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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Frank
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Frank »

thilo69 hat geschrieben:"Erlebnis vor Ergebnis" ist im Prinzip nichts anderes als der olympische Gedanke "Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg" (übrigens ist IMHO der Spruch "Dabei sein ist alles" so nicht richtig! ;) )

ICH (und sicher einige hier) werde wohl nie einen Podiumsplatz ergattern. Und ganz ehrlich...ob ich Platz 999 oder 1300 beim Challenge mache, ist mir erst mal egal. Ich mach das ja für mich!!!
Ich war in meiner bisherigen Triathlonkarriere einmal Zweiter und einmal Dritter in meiner AK. Da war ich schon ein bißchen stolz ... :ja

Aber viel mehr hat mich motiviert, daß während meiner Bundeswehrzeit jedes Quartal ein Batallionswettlauf durchgeführt wurde und jeder Teilnehmer einen Tag Sonderurlaub bekam. Das war eigentlich damals (1979) der Hauptgrund, daß ich mit dem Laufen angefangen habe; ach wäre das schön wenn das bei meinem heutigen Job auch noch so wäre: Laufen während der Arbeitszeit und jeweils ein Tag Sonderurlaub pro Quartal.
I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain.
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crema-catalana
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von crema-catalana »

Frank hat geschrieben:
thilo69 hat geschrieben:ICH (und sicher einige hier) werde wohl nie einen Podiumsplatz ergattern.
Ich war in meiner bisherigen Triathlonkarriere einmal Zweiter und einmal Dritter in meiner AK. Da war ich schon ein bißchen stolz ... :ja
Das ist als alte Frau ein bisschen einfacher. :blue Ich hab' schon ein paar Mal in der AK auf dem Treppchen gestanden. :win Es ist zwar nett, eine Packung Müsli, eine Tube Lagerfett oder sowas mit einer Urkunde nach Hause zu nehmen, aber nicht mein Antrieb. Mir geht es darum, Spaß zu haben und auch, mich noch zu verbessern. Ich will schon noch schneller werden und auch im Wasser mal ohne Panik für mich zügig durchkommen. :lookaroun:
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FMMT
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von FMMT »

Frank hat geschrieben:
thilo69 hat geschrieben:"Erlebnis vor Ergebnis" ist im Prinzip nichts anderes als der olympische Gedanke "Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg" (übrigens ist IMHO der Spruch "Dabei sein ist alles" so nicht richtig! ;) )

ICH (und sicher einige hier) werde wohl nie einen Podiumsplatz ergattern. Und ganz ehrlich...ob ich Platz 999 oder 1300 beim Challenge mache, ist mir erst mal egal. Ich mach das ja für mich!!!
Ich war in meiner bisherigen Triathlonkarriere einmal Zweiter und einmal Dritter in meiner AK. Da war ich schon ein bißchen stolz ... :ja

Aber viel mehr hat mich motiviert, daß während meiner Bundeswehrzeit jedes Quartal ein Batallionswettlauf durchgeführt wurde und jeder Teilnehmer einen Tag Sonderurlaub bekam. Das war eigentlich damals (1979) der Hauptgrund, daß ich mit dem Laufen angefangen habe; ach wäre das schön wenn das bei meinem heutigen Job auch noch so wäre: Laufen während der Arbeitszeit und jeweils ein Tag Sonderurlaub pro Quartal.
Das würde passen :applaus
Irgendwann kommt man schon zu der Erkenntnis das Erlebnis wichtiger als Ergebnis ist :daumen , sonst wäre ich beim Schach geblieben. Beim Laufen hat es immerhin bei zwei Provinzläufen zu AK-Siegen gereicht, darauf war ich stolzer als auf irgendeinen wesentlich höher einzuschätzenden Turniersieg :chris76 . Beim Triathlon ist für mich jedes Finish ein Sieg :win , Platzierungen vollkommen unwichtig. Verbessern möchte ich mich trotzdem noch etwas, solange es die biologische Uhr noch zulässt, aber nicht zu Lasten meines Allgemeinbefinden. :hammer
Für den Kuchen nach dem Sport :bse
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Godi68
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Godi68 »

Wenn man ein bestimmtes ergebnisorientiertes Ziel hat, ist es zumindest für mich Ahnungslosen von Voteil, einen kompetenten Coach an seiner Seite zu haben, der auf einen schaut.

Und was noch wichtiger ist :blush

Der einen auch mal in den Hintern tritt :hammer :hammer :hammer
und Zeit-Vorgaben macht, die ich mir nie selbst gegeben hätte

Zumindest hab ich mich da im letzten Winter "schwimmerisch" genau dahin verbessert, wo ich erstmal :blue hin wollte. :newwer

Ich bin derzeit in einer Phase, da möchte ich nicht nur "irgendwie" ins Ziel kommen, sondern wohl die Midlife-Crisis sportlich überwinden :blue . Zumindest so lange, bis ich merke, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann.
Rumpfstabilität einer gekochten Spaghetti
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pete-131313
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von pete-131313 »

Ich trainiere nach dem Zeithab - NichtZeithab - Schönwetter - Prinzip.

Schönes Wetter und viel Zeit => Radfahren
Ein bisschen Zeit (egal wie Wetter) => Schwimmen
Sonst => Laufen

Und die Steigerungskomponente: Wenn ich heute schon weiss, dass ich morgen keine Zeit hab, dann "intensiv", sonst so, dass ich morgen noch trainieren kann.
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
(Thomas Hellriegel)
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Klugschnacker
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Klugschnacker »

pete-131313 hat geschrieben:Ich trainiere nach dem Zeithab - NichtZeithab - Schönwetter - Prinzip.

Schönes Wetter und viel Zeit => Radfahren
Ein bisschen Zeit (egal wie Wetter) => Schwimmen
Sonst => Laufen

Und die Steigerungskomponente: Wenn ich heute schon weiss, dass ich morgen keine Zeit hab, dann "intensiv", sonst so, dass ich morgen noch trainieren kann.
Das macht ein Coach nicht viel anders. Ich habe von allen Sportlern, die ich betreue, den Wetterbericht gebookmarkt. Wenn ich sehe, das Wetter ist gut und Montag Feiertag, gibt es einen Umfangsblock, vorzugsweise auf dem Rad. Wenn der Sportler in einer Woche dagegen wenig Zeit hat, wird darauf reagiert.

Am Anfang steht ohnehin eine Analyse des realistischen Zeitbudgets. Man erstellt zusammen mit dem Sportler eine Musterwoche, die logistisch gut zu bewältigen ist (Arbeitswege, Schwimmbadzeiten, Gleitzeiten, evtl. feste Trainingstermine mit dem Verein oder Lauf-/Radtreff, etc.). In dieses zeitliche Raster fließen dann die Trainingsinhalte.

Es ist nicht so, dass ein Training nach Plan zwangsläufig den Sportler in ein (zu enges) Korsett steckt. Allerdings sind die Sportler, die sich an einen Coach wenden, bezüglich ihrer Zielzeiten manchmal sehr ambitioniert und wundern sich dann, wie viel Arbeit das von ihnen erfordert. Man hat bereits ein gutes Werk getan, wenn man ihm sagt "Du kannst dieses Ziel erreichen, aber nicht in einem Jahr, sondern in drei Jahren".

Grüße,
Arne
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Nils
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Re: Habt ihr einen Plan?

Beitrag von Nils »

Klugschnacker hat geschrieben:
pete-131313 hat geschrieben:Ich trainiere nach dem Zeithab - NichtZeithab - Schönwetter - Prinzip.

Schönes Wetter und viel Zeit => Radfahren
Ein bisschen Zeit (egal wie Wetter) => Schwimmen
Sonst => Laufen

Und die Steigerungskomponente: Wenn ich heute schon weiss, dass ich morgen keine Zeit hab, dann "intensiv", sonst so, dass ich morgen noch trainieren kann.
Das macht ein Coach nicht viel anders. Ich habe von allen Sportlern, die ich betreue, den Wetterbericht gebookmarkt. Wenn ich sehe, das Wetter ist gut und Montag Feiertag, gibt es einen Umfangsblock, vorzugsweise auf dem Rad. Wenn der Sportler in einer Woche dagegen wenig Zeit hat, wird darauf reagiert.

Am Anfang steht ohnehin eine Analyse des realistischen Zeitbudgets. Man erstellt zusammen mit dem Sportler eine Musterwoche, die logistisch gut zu bewältigen ist (Arbeitswege, Schwimmbadzeiten, Gleitzeiten, evtl. feste Trainingstermine mit dem Verein oder Lauf-/Radtreff, etc.). In dieses zeitliche Raster fließen dann die Trainingsinhalte.

Es ist nicht so, dass ein Training nach Plan zwangsläufig den Sportler in ein (zu enges) Korsett steckt. Allerdings sind die Sportler, die sich an einen Coach wenden, bezüglich ihrer Zielzeiten manchmal sehr ambitioniert und wundern sich dann, wie viel Arbeit das von ihnen erfordert. Man hat bereits ein gutes Werk getan, wenn man ihm sagt "Du kannst dieses Ziel erreichen, aber nicht in einem Jahr, sondern in drei Jahren".

Grüße,
Arne
Hört sich gut und realistisch an...
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