Aktien oder ausgeben. Der Zinssatz liegt doch unterhalb der Inflation, real verliert man.la_gune hat geschrieben:
Hat sonst noch jemand einen Vorschlag, wie man das Geld anlegen kann, ohne das es eher lohnen würde es zu verbrennen ?
Bausparen oder was ?
Moderator: Moderator
Re: Bausparen oder was ?
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Re: Bausparen oder was ?
Das ist mathematisch gesehen richtig.keko hat geschrieben:Aktien oder ausgeben. Der Zinssatz liegt doch unterhalb der Inflation, real verliert man.la_gune hat geschrieben:
Hat sonst noch jemand einen Vorschlag, wie man das Geld anlegen kann, ohne das es eher lohnen würde es zu verbrennen ?
Aber traust Du Dir zu, echte 4-5% Rendite nach Abzug aller Kosten aus Aktiengeschäften zu erzielen ?
Ich mir nicht. Und meinen Eltern traue ich das (sorry) erst recht nicht zu. Für die ist Online-Banking schon suspekt.
Zudem sind 25€pro Monat viel zu wenig Kapital um da wirklich was bewegen zu können.
Sparen macht aktuell einfach keinen Sinn.
Ich sage: Wer momentan Schulden macht, macht das einzig richtige. Die werden mit jedem Jahr kleiner.
Natürlich muß man sich die Schulden "leisten" können.
Aber wenn die KfW Bank aktuell sogar überlegt einen Negativ-Zins auf Darlehen zu zahlen, dann wäre man doch wirklich blöd, wenn...
Andererseit ist jeder angesparte Euro ein handfester Euro, der meinem Kind vielleicht irgendwann mal ein bisschen weiter helfen kann. Selbst wenn sie sich dann vielleicht nur noch ´ne Kaffeemaschine für die erste eigene Wohnung kaufen kann.
Haben oder nicht haben ist halt die andere Sache.
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Re: Bausparen oder was ?
Ich mache alles selbst. Die Bankberater schubsen auch nur mit der Maus Beträge hin und her und das kann ich auch. Ich habe bei Consors und bei der Raiba ein online Depot mit Aktien. Viel ist das nicht, was ich habe, aber es springt mehr dabei raus, als wenn ich es auf das Sparbuch lege. Manche Dinge laufen richtig gut. Mein Problem ist halt, dass ich zu wenig Geld habe.la_gune hat geschrieben:Das ist mathematisch gesehen richtig.keko hat geschrieben:Aktien oder ausgeben. Der Zinssatz liegt doch unterhalb der Inflation, real verliert man.la_gune hat geschrieben:
Hat sonst noch jemand einen Vorschlag, wie man das Geld anlegen kann, ohne das es eher lohnen würde es zu verbrennen ?
Aber traust Du Dir zu, echte 4-5% Rendite nach Abzug aller Kosten aus Aktiengeschäften zu erzielen ?![]()
Ich mir nicht. Und meinen Eltern traue ich das (sorry) erst recht nicht zu. Für die ist Online-Banking schon suspekt.![]()
Zudem sind 25€pro Monat viel zu wenig Kapital um da wirklich was bewegen zu können.
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Re: Bausparen oder was ?
Ich habe nie was bekommen und das ist/war verflucht hart. Deshalb habe ich schon länger für meine Töchter ein Sparplan angelgt, damit sie, wenn sie erwachsen sind und Geld brauchen, wenigstens ein paar Tausender mit auf den Weg bekommen.la_gune hat geschrieben: Andererseit ist jeder angesparte Euro ein handfester Euro, der meinem Kind vielleicht irgendwann mal ein bisschen weiter helfen kann. Selbst wenn sie sich dann vielleicht nur noch ´ne Kaffeemaschine für die erste eigene Wohnung kaufen kann.
Haben oder nicht haben ist halt die andere Sache.
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Re: Bausparen oder was ?
keko hat geschrieben:Ich habe nie was bekommen und das ist/war verflucht hart. Deshalb habe ich schon länger für meine Töchter ein Sparplan angelgt, damit sie, wenn sie erwachsen sind und Geld brauchen, wenigstens ein paar Tausender mit auf den Weg bekommen.la_gune hat geschrieben: Andererseit ist jeder angesparte Euro ein handfester Euro, der meinem Kind vielleicht irgendwann mal ein bisschen weiter helfen kann. Selbst wenn sie sich dann vielleicht nur noch ´ne Kaffeemaschine für die erste eigene Wohnung kaufen kann.
Haben oder nicht haben ist halt die andere Sache.
Ich habe halt keine Ahnung von Aktien und auch nicht die Zeit mich damit zu beschäftigen.
Leider scheint es aktuell keine brauchbaren Alternativen bei der Geldanlage zu geben.
Deshalb buttere ich derzeit das meiste Geld ins Haus um die Lebenshaltungskosten für die Zukunft soweit wie möglich zu senken.
Ich denke, dass ist nicht unbedingt die schlechteste Alternative zur Geldanlage/Aktienwelt.
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Re: Bausparen oder was ?
Ja, die Zinsen sind ja so niedrig, dass man investieren kann.la_gune hat geschrieben: Deshalb buttere ich derzeit das meiste Geld ins Haus um die Lebenshaltungskosten für die Zukunft soweit wie möglich zu senken.
Ich denke, dass ist nicht unbedingt die schlechteste Alternative zur Geldanlage/Aktienwelt.
Bleibt halt die Frage, ob man später die jetzt gemachten Schulden noch bezahlen kann oder auch das ganze System mal platzt.
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Re: Bausparen oder was ?
Die Finanzierung ist auf 10, maximal 12 Jahre angelegt. Alles andere wäre mir in der Tat viel zu unsicher gewesen. Dieser Zeitraum ist noch halbwegs überschaubar.keko hat geschrieben:Ja, die Zinsen sind ja so niedrig, dass man investieren kann.la_gune hat geschrieben: Deshalb buttere ich derzeit das meiste Geld ins Haus um die Lebenshaltungskosten für die Zukunft soweit wie möglich zu senken.
Ich denke, dass ist nicht unbedingt die schlechteste Alternative zur Geldanlage/Aktienwelt.
Bleibt halt die Frage, ob man später die jetzt gemachten Schulden noch bezahlen kann oder auch das ganze System mal platzt.
Dass die Immo-Blase auch hier irgendwann platzt steht mbMn außer Frage. Aber das Finanzsystem wird ja mit aller Gewalt am laufen gehalten. Ich bin also vorsichtig optimistisch, dass der Plan aufgeht.
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Re: Bausparen oder was ?
In den letzten Jahren konnte man da auch nicht viel falsch machen. Die guten machen 20% und die schlechten immer noch über 10%. Wird aber auch mal wieder richtig einen auf die Fresse gebenkeko hat geschrieben:Ich mache alles selbst. Die Bankberater schubsen auch nur mit der Maus Beträge hin und her und das kann ich auch. Ich habe bei Consors und bei der Raiba ein online Depot mit Aktien. Viel ist das nicht, was ich habe, aber es springt mehr dabei raus, als wenn ich es auf das Sparbuch lege. Manche Dinge laufen richtig gut. Mein Problem ist halt, dass ich zu wenig Geld habe.
Und das Depot der Dartpfeile werfenden Schimpansen ist eh besser als das der Schlipsträger in ihren Porsche Boxtern. Dartscheibe wäre ja noch ok, aber so ein Schimpanse ist im Unterhalt einfach zu teuer
Wenn es auch ohne "Töpfchen-Denken" geht, sollten deine Eltern euren Kindern einfach zum 18. Geburtstag eine Summe übertragen, die sie bis dahin selbst in welcher Weise auch immer in ihrem Vermögen halten. Ist halt bis dahin kein Schleifchen a la "dieser Bausparvertrag ist von Oma und Opa" dran.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Bausparen oder was ?
Ich hatte für meine Große eine Ausbildungsversicherung.
Bei der Kleinen gab es dieses Model und so habe ich eine Lebensversicherung auf meinen Namen abgeschlossen, die zur Auszahlung kommt, wenn sie 21. ist.
Natürlich wurden vor 20 Jahren ganz andere Beträge errechnet, als heute ausgezahlt wird
und ich dachte, was ein Mist.Da hast Du Dir was aufschwätzen lassen.
Auf der anderen Seite, wäre der Betrag auch ausgezahlt worden, wenn ich frühzeitig verstorben wäre.
Das ist sicher ein Vorteil gegenüber der anderen Sparvarianten.
Ja, ich habe auch eine Risikolebensversicherung, damit die Mädels versorgt sind, wenn Mutti verstirbt.
Wenn Oma und Opa was ansparen wollen, würde ich einen Fondsparplan machen.
Bei der Kleinen gab es dieses Model und so habe ich eine Lebensversicherung auf meinen Namen abgeschlossen, die zur Auszahlung kommt, wenn sie 21. ist.
Natürlich wurden vor 20 Jahren ganz andere Beträge errechnet, als heute ausgezahlt wird
und ich dachte, was ein Mist.Da hast Du Dir was aufschwätzen lassen.
Auf der anderen Seite, wäre der Betrag auch ausgezahlt worden, wenn ich frühzeitig verstorben wäre.
Das ist sicher ein Vorteil gegenüber der anderen Sparvarianten.
Ja, ich habe auch eine Risikolebensversicherung, damit die Mädels versorgt sind, wenn Mutti verstirbt.
Wenn Oma und Opa was ansparen wollen, würde ich einen Fondsparplan machen.
Re: Bausparen oder was ?
Denkt bitte auch noch daran, dass insbesondere Summen, die über 18 JAhre bis zur Volljährigkeit angespart werden, eine gewisse... Größe... erreichen können.
Gerade im Studium werden solche personenbezogenen Konten nämlich zur Veranschlagung der Höhe des Bafögs genommen. Bei mehr als 5000 (?) auf der hohen Kante des Antragstellers gibt's nämlich nix, und Bafög ist ja geschenktes Geld... man muss ja ohnehin nur 50% des Darlehens zurückzahlen, was noch einmal reduziert wird, wenn man's auf einen Schlag überweist.
Außerdem kenne ich zwei Fälle, wo Oma-Opa-Tante-Onkel dem kleinen Wurm was gutes tun wollten, ein Sparkonto auf dessen Namen eröffnet haben und das erst im Nachhinein rauskam. Aus Ämtersicht ist das Informationsunterschlagung, der Bafög-Anspruch bestand von Anfang an nicht und man durfte die komplette Summe schön zurückzahlen...
Unabhängig davon, dass betreffender Student gar nichts von dem Konto wusste. Es war auf seinen Namen, das reicht.
Gerade im Studium werden solche personenbezogenen Konten nämlich zur Veranschlagung der Höhe des Bafögs genommen. Bei mehr als 5000 (?) auf der hohen Kante des Antragstellers gibt's nämlich nix, und Bafög ist ja geschenktes Geld... man muss ja ohnehin nur 50% des Darlehens zurückzahlen, was noch einmal reduziert wird, wenn man's auf einen Schlag überweist.
Außerdem kenne ich zwei Fälle, wo Oma-Opa-Tante-Onkel dem kleinen Wurm was gutes tun wollten, ein Sparkonto auf dessen Namen eröffnet haben und das erst im Nachhinein rauskam. Aus Ämtersicht ist das Informationsunterschlagung, der Bafög-Anspruch bestand von Anfang an nicht und man durfte die komplette Summe schön zurückzahlen...
Unabhängig davon, dass betreffender Student gar nichts von dem Konto wusste. Es war auf seinen Namen, das reicht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
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- maultäschle
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Re: Bausparen oder was ?
MOmentan sicher die Beste Variante, mal vom Schulden machen abgesehen.keko hat geschrieben: Aktien
Problem ist, dass man sich
a) damit beschäftigen muss
b) das Geld übrig haben muss, um damit "spielen" zu können und
c) das wichtigste im konkreten Fall: dass die Endsumme nicht auf einen Schlag vorhanden ist, sondern dass Monat für Monat nur ein kleiner Betrag zur Seite gelegt werden kann und sich das Ganze so erst über die Jahre zu nem größeren Betrag summiert.
Auf der Suche nach Vitamin C
- Nils
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Re: Bausparen oder was ?
Ich rede von Fonds...maultäschle hat geschrieben:MOmentan sicher die Beste Variante, mal vom Schulden machen abgesehen.keko hat geschrieben: Aktien
Problem ist, dass man sich
a) damit beschäftigen muss
b) das Geld übrig haben muss, um damit "spielen" zu können und
c) das wichtigste im konkreten Fall: dass die Endsumme nicht auf einen Schlag vorhanden ist, sondern dass Monat für Monat nur ein kleiner Betrag zur Seite gelegt werden kann und sich das Ganze so erst über die Jahre zu nem größeren Betrag summiert.
zu a) nicht allzu viel (z.B. ein europäischer Fonds oder ein weltweit Fonds) als ETF
zu b) Ich "spiele" nicht mit Aktien - wenn man das macht, dann muss man das Geld wirklich übrig haben. Die meisten meiner Fonds habe ich seit Jahren (14-8 Jahre) in meinem Depot.
zu c) das gilt doch immer, wenn man 25€ im Monat anspart?
Wobei ich bei euren Zweifeln auch von Aktien oder Fonds abraten würde...denn ich kenne viele in meinem Bekanntenkreis, die fast einen Herzinfarkt erleiden, wenn der Dax mal 50% an Wert verliert...so was muss man aber aushalten können.
'Oranje-supporter lijdt in stilte en haalt nog een biertje
Re: Bausparen oder was ?
Lesenswert zum Thema:
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Cost_average_effect
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Cost_average_effect
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
- maultäschle
- Caipi-Emu
- Beiträge: 4056
- Registriert: 03 Aug 2010 23:31
Re: Bausparen oder was ?
maultäschle hat geschrieben:c) das Wichtigste im konkreten Fall: dass die Endsumme nicht auf einen Schlag vorhanden ist, sondern dass Monat für Monat nur ein kleiner Betrag zur Seite gelegt werden kann und sich das Ganze so erst über die Jahre zu nem größeren Betrag summiert.keko hat geschrieben: Aktien
Nils hat geschrieben:zu c) das gilt doch immer, wenn man 25€ im Monat anspart?
maultäschle hat geschrieben:Deshalb schrieb ich ja: "im konkreten Fall" (Großeltern, die ihrem Enkel was Gutes tun wollen und jeden Monat etwas Geld zur Seite legen können/wollen)
siehe oben: die Großeltern wollen ne Anlage machen, nicht wir. Persönlich habe ich, unter anderem, in Fonds investiert.Nils hat geschrieben: Wobei ich bei euren Zweifeln auch von Aktien oder Fonds abraten würde...denn ich kenne viele in meinem Bekanntenkreis, die fast einen Herzinfarkt erleiden, wenn der Dax mal 50% an Wert verliert...so was muss man aber aushalten können.
Auf der Suche nach Vitamin C
Re: Bausparen oder was ?
Vielen Dank für den Tip !crazy hat geschrieben:Denkt bitte auch noch daran, dass insbesondere Summen, die über 18 JAhre bis zur Volljährigkeit angespart werden, eine gewisse... Größe... erreichen können.
Gerade im Studium werden solche personenbezogenen Konten nämlich zur Veranschlagung der Höhe des Bafögs genommen. Bei mehr als 5000 (?) auf der hohen Kante des Antragstellers gibt's nämlich nix, und Bafög ist ja geschenktes Geld... man muss ja ohnehin nur 50% des Darlehens zurückzahlen, was noch einmal reduziert wird, wenn man's auf einen Schlag überweist.
Außerdem kenne ich zwei Fälle, wo Oma-Opa-Tante-Onkel dem kleinen Wurm was gutes tun wollten, ein Sparkonto auf dessen Namen eröffnet haben und das erst im Nachhinein rauskam. Aus Ämtersicht ist das Informationsunterschlagung, der Bafög-Anspruch bestand von Anfang an nicht und man durfte die komplette Summe schön zurückzahlen...![]()
Unabhängig davon, dass betreffender Student gar nichts von dem Konto wusste. Es war auf seinen Namen, das reicht.
"Training ist kein Ponyschlecken !"
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
"Prepare for the worst-and enjoy every moment of it !" Col. Chris Hadfield
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