Das meinte ich damit auch. Nicht, dass man die Kleinen achtlos rumliegen lässt, bis sie sich die Lunge aus dem Körper geschrieen haben. Sondern um die Situation, wenn sie langsam anfangen zu probieren "was geht" und wie weit sie gehen können. Soweit ich mich erinnere, kommt diese Phase sehr früh, wenn sie nicht mal krabbeln können.Thorsten hat geschrieben:Bei den ganz kleinen ist das sicher noch alles begründet und nichts berechnendes. Aber ab einem gewissen Alter merken die Kinder, wie sie ihre Eltern manipulieren können (oder auch nicht). Und das Alter fängt deutlich vor der Schule an. Dann ist es auch eine Erziehungssache.
Wir warten auf die Emuprinzessin
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Aufmerksam und liebevoll sein, aber dabei die Kinder nicht zu verziehen... das ist wohl die Gratwanderung.
Aber ich denke (hoffe), dass man das mit offenen Augen und offenem Herz hinbekommen kann.
Erziehungstipps kriegen wir jetzt schon zuhauf
Dabei müssen la_gune und ich uns doch erst mal selbst einig werden, was wir wie machen wollen.
Momentan suchen wir z.B. noch nach der Gebrauchsanweisung für das Kind. Ich bin mir sicher: da wurde eine mitgeliefert, als sie uns übergeben wurde

Aber ich denke (hoffe), dass man das mit offenen Augen und offenem Herz hinbekommen kann.
Erziehungstipps kriegen wir jetzt schon zuhauf
Dabei müssen la_gune und ich uns doch erst mal selbst einig werden, was wir wie machen wollen.
Momentan suchen wir z.B. noch nach der Gebrauchsanweisung für das Kind. Ich bin mir sicher: da wurde eine mitgeliefert, als sie uns übergeben wurde
Auf der Suche nach Vitamin C
Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Gebrauchsanweisungen lesen ist was für Feiglinge...

Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
drullse hat geschrieben:Gebrauchsanweisungen lesen ist was für Feiglinge...![]()
Wenn man aber den Alarmknopf an der Anlage abstellen will, gehts damit meistens schneller, als mit "trial and error"
Auf der Suche nach Vitamin C
Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
...maultäschle hat geschrieben:
Momentan suchen wir z.B. noch nach der Gebrauchsanweisung für das Kind. Ich bin mir sicher: da wurde eine mitgeliefert, als sie uns übergeben wurde![]()
Wozu brauchst Du eine Gebrauchsanweisung - Frauen lesen doch sowas grundsätzlich nicht dachte ich
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Na, und sobald Ihr mal einen Kratzer draufgemacht habt ist es eh vorbei mit Garantie-Umtausch:
dann könnt Ihr sie nicht mehr zurückgeben!
(das steht in der verlorengegangenen Anleitung ganz ganz vorne)

dann könnt Ihr sie nicht mehr zurückgeben!
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Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
aktuell 2023 - und Spaß
und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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- Kampa
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
hier ist der erste Teilmaultäschle hat geschrieben: z.B. noch nach der Gebrauchsanweisung für das Kind. Ich bin mir sicher: da wurde eine mitgeliefert, als sie uns übergeben wurde![]()

"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
- Kampa
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Nr. 2:


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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Nr. 3


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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Nr. 4


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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
und der vorerst letzte Teil:


"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Oh !!!

Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
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Re: Wir warten auf die Emuprinzessin
Zu gut.... das muss hier rein
)))
"Kinder sind auch Menschen"
CHRISTINE NÖSTLINGER
"Sie wissen schon, was ich von Erziehung halte?", hat Christine Nöstlinger gesagt, als wir sie baten, ein Erziehungs-Abc zu schreiben. Das kam dabei heraus
A
"Aber alle anderen dürfen!" ist beliebtes kindliches Druckmittel. In den raren Fällen, wo es der Realität entspricht, sollten Eltern ihre Verweigerungshaltung überdenken.
B
Bedingungslos hat Elternliebe zu sein. Ein Kind muss sich ihrer gewiss sein, ganz egal, wie es sich benimmt.
C
Chinesisch lernen heutzutage perfekt geförderte Kindergarten-Knirpse. Ob sie es gern tun, ist fraglich.
D
Dankbar dürfen Eltern dafür sein, Kinder zu haben, Kinder hingegen schulden den Eltern keinen Dank.
E
Ehrgeiz mögen Eltern in eigene Leistung umsetzen und nicht an ihrem Nachwuchs abarbeiten.
F
Das Frühstück bleibt vielen Kindern im Halse stecken. Einzige Möglichkeit, das zu verhindern, wäre in den meisten Fällen: sie von der Schulpflicht zu befreien.
G
Grenzen setzt das Leben den Kindern ohnehin reichlich, Eltern müssen sich nicht auch noch im beliebten Grenzen-Setzen üben.
H
Humor hilft im Leben immer; womit nicht gemeint ist, dass Eltern die Probleme ihrer Kinder mit munteren Scherzen weglachen können.
I
Indiskretion ist ein verbreiteter Tatbestand, wenn es um Kindergeheimnisse geht. Mütter, die heimlich das Tagebuch der Tochter lesen, sind das Allerletzte.
J
Jugend-Jargon muss erduldet werden, aber Kinder finden es peinlich, wenn sich ihre Eltern diesen Jargon selbst zulegen.
K
Kinderzimmer aufräumen ist Kindespflicht, doch welcher Zustand als "aufgeräumt" gelten darf, bestimmt der Bewohner des Zimmers.
L
Angeblich lügt jeder Mensch etwa zweihundertmal am Tag. Kinder sind auch Menschen!
M
Kindern zu Misstrauen erschwert nicht nur das Leben der Kinder, sondern auch das eigene _Leben ungemein.
N
Nachhilfe muss manchmal sein. Aber bitte nie von Mama, Papa, dem großen Bruder oder der großen Schwester. Das würde den Familienfrieden gewaltig trüben.
O
Einen tollen Opa oder eine tolle Oma zu haben gehört zum Besten, was einem Kind passieren kann.
P
Pausenbrote vergammeln gern in Schultaschen, was oft daran liegt, dass Kinder in der Pause, statt zu essen, schnell die Hausübung vom Sitznachbarn abschreiben.
Q
Mit einem Kind, das nie Quatsch macht, soll man schleunigst zum Psychologen gehen.
R
Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Kinder, die von den Eltern nicht respektiert werden, haben keinen Respekt vor den Eltern. Was möglicherweise wie Respekt wirkt, ist Angst.
S
Schule muss sein, muss aber nicht so wichtig genommen werden, dass sich alles in einem Kinderleben nur um die schulischen Leistungen dreht.
T
Eine tägliche Turnstunde wäre angeblich sehr gut für Kinder. Soll aber auch Kinder geben, für die das eine Horrorvision ist.
U
Manche Kinder sind Unschuldslämmer. An ihren Untaten sind stets andere schuld; wobei ihnen viele Mamas Hilfestellung geben, indem sie nach „schlechtem Einfluss" Ausschau halten und prompt fündig werden.
V
Verbote sollte man so sparsam wie möglich setzen, aber darauf achten, dass die unbedingt für nötig erachteten Verbote auch unbedingt eingehalten werden.
W
Dass Watschen gesund sein können, behaupten großgewordene geschlagene Kinder, die das miese Verhalten ihrer Eltern positiv zu interpretieren versuchen.
X
Ein Kind, das Xaver getauft wurde, hat das Recht, einen anderen Vornamen zu beantragen.
Y
Für den Kinder-Yoga-Kurs gilt das Gleiche wie für den Chinesisch-Unterricht.
Z
Zuneigung kann es gar nicht genug geben, da ist kein Übermaß möglich. Falls Eltern deshalb "Affenliebe" attestiert wird, mögen sie es gelassen hinnehmen. (Christine Nöstlinger, Family, DER STANDARD, 11.3.2013)
Christine Nöstlinger, geboren 1936, ist Kinderbuchautorin und Journalistin. Als sie mit zwei Kindern in Karenz war, begann sie Kinderbücher zu illustrieren, so kam sie zum Schreiben. Ihr erstes Buch "Die feuerrote Friederike" erschien 1970. Seit damals hat sie 160 Bücher veröffentlicht. 2003 wurde sie mit dem Lindgren-Preis geehrt.
"Kinder sind auch Menschen"
CHRISTINE NÖSTLINGER
"Sie wissen schon, was ich von Erziehung halte?", hat Christine Nöstlinger gesagt, als wir sie baten, ein Erziehungs-Abc zu schreiben. Das kam dabei heraus
A
"Aber alle anderen dürfen!" ist beliebtes kindliches Druckmittel. In den raren Fällen, wo es der Realität entspricht, sollten Eltern ihre Verweigerungshaltung überdenken.
B
Bedingungslos hat Elternliebe zu sein. Ein Kind muss sich ihrer gewiss sein, ganz egal, wie es sich benimmt.
C
Chinesisch lernen heutzutage perfekt geförderte Kindergarten-Knirpse. Ob sie es gern tun, ist fraglich.
D
Dankbar dürfen Eltern dafür sein, Kinder zu haben, Kinder hingegen schulden den Eltern keinen Dank.
E
Ehrgeiz mögen Eltern in eigene Leistung umsetzen und nicht an ihrem Nachwuchs abarbeiten.
F
Das Frühstück bleibt vielen Kindern im Halse stecken. Einzige Möglichkeit, das zu verhindern, wäre in den meisten Fällen: sie von der Schulpflicht zu befreien.
G
Grenzen setzt das Leben den Kindern ohnehin reichlich, Eltern müssen sich nicht auch noch im beliebten Grenzen-Setzen üben.
H
Humor hilft im Leben immer; womit nicht gemeint ist, dass Eltern die Probleme ihrer Kinder mit munteren Scherzen weglachen können.
I
Indiskretion ist ein verbreiteter Tatbestand, wenn es um Kindergeheimnisse geht. Mütter, die heimlich das Tagebuch der Tochter lesen, sind das Allerletzte.
J
Jugend-Jargon muss erduldet werden, aber Kinder finden es peinlich, wenn sich ihre Eltern diesen Jargon selbst zulegen.
K
Kinderzimmer aufräumen ist Kindespflicht, doch welcher Zustand als "aufgeräumt" gelten darf, bestimmt der Bewohner des Zimmers.
L
Angeblich lügt jeder Mensch etwa zweihundertmal am Tag. Kinder sind auch Menschen!
M
Kindern zu Misstrauen erschwert nicht nur das Leben der Kinder, sondern auch das eigene _Leben ungemein.
N
Nachhilfe muss manchmal sein. Aber bitte nie von Mama, Papa, dem großen Bruder oder der großen Schwester. Das würde den Familienfrieden gewaltig trüben.
O
Einen tollen Opa oder eine tolle Oma zu haben gehört zum Besten, was einem Kind passieren kann.
P
Pausenbrote vergammeln gern in Schultaschen, was oft daran liegt, dass Kinder in der Pause, statt zu essen, schnell die Hausübung vom Sitznachbarn abschreiben.
Q
Mit einem Kind, das nie Quatsch macht, soll man schleunigst zum Psychologen gehen.
R
Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Kinder, die von den Eltern nicht respektiert werden, haben keinen Respekt vor den Eltern. Was möglicherweise wie Respekt wirkt, ist Angst.
S
Schule muss sein, muss aber nicht so wichtig genommen werden, dass sich alles in einem Kinderleben nur um die schulischen Leistungen dreht.
T
Eine tägliche Turnstunde wäre angeblich sehr gut für Kinder. Soll aber auch Kinder geben, für die das eine Horrorvision ist.
U
Manche Kinder sind Unschuldslämmer. An ihren Untaten sind stets andere schuld; wobei ihnen viele Mamas Hilfestellung geben, indem sie nach „schlechtem Einfluss" Ausschau halten und prompt fündig werden.
V
Verbote sollte man so sparsam wie möglich setzen, aber darauf achten, dass die unbedingt für nötig erachteten Verbote auch unbedingt eingehalten werden.
W
Dass Watschen gesund sein können, behaupten großgewordene geschlagene Kinder, die das miese Verhalten ihrer Eltern positiv zu interpretieren versuchen.
X
Ein Kind, das Xaver getauft wurde, hat das Recht, einen anderen Vornamen zu beantragen.
Y
Für den Kinder-Yoga-Kurs gilt das Gleiche wie für den Chinesisch-Unterricht.
Z
Zuneigung kann es gar nicht genug geben, da ist kein Übermaß möglich. Falls Eltern deshalb "Affenliebe" attestiert wird, mögen sie es gelassen hinnehmen. (Christine Nöstlinger, Family, DER STANDARD, 11.3.2013)
Christine Nöstlinger, geboren 1936, ist Kinderbuchautorin und Journalistin. Als sie mit zwei Kindern in Karenz war, begann sie Kinderbücher zu illustrieren, so kam sie zum Schreiben. Ihr erstes Buch "Die feuerrote Friederike" erschien 1970. Seit damals hat sie 160 Bücher veröffentlicht. 2003 wurde sie mit dem Lindgren-Preis geehrt.