Und wenn du in 8h das machst, was jemand anders in 16h macht und dann irgendwann mal 9h brauchst, kriegste `nen Tritt in Arsch.drullse hat geschrieben: Absolut korrekt. In den meisten Fällen läufts aber so: Du machst mehr als die anvisierten Stunden. Dann stellst Du fest, wie Du durch Effizienzsteigerung das alles innerhalb der angestrebten Zeit schaffst - und schon hast Du mehr Arbeit auf dem Tisch.
Die klassenlose Gesellschaft ;)
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Es ist in diesem Land nunmal so, daß man als fleißiger gilt, wenn man lange in der Firma sitzt. Was absolut Schwachsinn ist. Die eigentliche Produktivität bleibt unbetrachtet.
Dazu kommt, daß in höheren Etagen der Anteil des Networking an der Arbeits- besser Anwesenheitszeit des Angestellten steigt.
Buchempfehlung: Der kleine Machiavelli
Dazu kommt, daß in höheren Etagen der Anteil des Networking an der Arbeits- besser Anwesenheitszeit des Angestellten steigt.
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Es gibt sehr viele Branchen und Berufe, da wird aus dir nichts, wenn du nicht jeden Tag:Eisenmann hat geschrieben:Es ist in diesem Land nunmal so, daß man als fleißiger gilt, wenn man lange in der Firma sitzt. Was absolut Schwachsinn ist. Die eigentliche Produktivität bleibt unbetrachtet.
- jeden Tag bis 20Uhr im Büro hängst
- deinem Chef den Arsch leckst.
Produktivität und solche Dinge spielen da tatsächlich überhaupt keine Rolle.
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- Linus
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Nachdem ich ja eben geschrieben habe daß ich immer mit wenig Überstunden nen guten Stand bei den Chefs hatte müsste ich jetzt beleidigt sein - bin ich aber nicht.drullse hat geschrieben:Ja - indem man dem Chef bis zur Hüfte in den Hintern kriecht!Linus hat geschrieben:Vielleicht bin ich ja der übelste Schaumschläger unter der Sonne, aber ich behaupte mal, man kann auch Karriere machen, ohne an der Spitze der Überstundenstatistik zu stehen.
![]()
Sei doch mal nicht so phantasielos. Mit Sebstbewußtsein und eigener Meinung kommst Du viel besser an, Chfs müssen nämlich nicht nur irgendwie ihre Leute ruhig halten sondern auch was voran bringen.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
B) hängt aber auch sehr vom Charakter des Chefs ab. Schließlich muß das Arschloch auch groß genug sein, um reinkriechen zu können.keko hat geschrieben:Es gibt sehr viele Branchen und Berufe, da wird aus dir nichts, wenn du nicht jeden Tag:
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- deinem Chef den Arsch leckst.
Hehe, das dachte ich mir dann auch, aber so isses nicht gemeint.Linus hat geschrieben:Nachdem ich ja eben geschrieben habe daß ich immer mit wenig Überstunden nen guten Stand bei den Chefs hatte müsste ich jetzt beleidigt sein - bin ich aber nicht.![]()
Das hat nix mit Fantasie zu tun, sondern mit dem, was ich im realen Leben bisher erlebt habe. So traurig das ist, aber in allen Firmen, in denen ich bis jetzt war, lief es genau so wie von mir beschrieben.Sei doch mal nicht so phantasielos. Mit Sebstbewußtsein und eigener Meinung kommst Du viel besser an, Chefs müssen nämlich nicht nur irgendwie ihre Leute ruhig halten sondern auch was voran bringen.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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Dann beglücke ich Dich jetztmal mit einer Lebensweisheit - ist leider nicht von mir:drullse hat geschrieben:Hehe, das dachte ich mir dann auch, aber so isses nicht gemeint.Linus hat geschrieben:Nachdem ich ja eben geschrieben habe daß ich immer mit wenig Überstunden nen guten Stand bei den Chefs hatte müsste ich jetzt beleidigt sein - bin ich aber nicht.![]()
Das hat nix mit Fantasie zu tun, sondern mit dem, was ich im realen Leben bisher erlebt habe. So traurig das ist, aber in allen Firmen, in denen ich bis jetzt war, lief es genau so wie von mir beschrieben.Sei doch mal nicht so phantasielos. Mit Sebstbewußtsein und eigener Meinung kommst Du viel besser an, Chefs müssen nämlich nicht nur irgendwie ihre Leute ruhig halten sondern auch was voran bringen.
Such Dir den Chef aus und nimm die damit verbundene Arbeit in Kauf.
So hab ich das eigentlich immer versucht, und ich mußte noch nie den Arschkriecher machen.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
Wenn der Chef durch Arschkriecherei Chef geworden ist, erwartet er das auch von seinen Mitarbeitern.Eisenmann hat geschrieben:B) hängt aber auch sehr vom Charakter des Chefs ab. Schließlich muß das Arschloch auch groß genug sein, um reinkriechen zu können.keko hat geschrieben:Es gibt sehr viele Branchen und Berufe, da wird aus dir nichts, wenn du nicht jeden Tag:
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eigentlich wollte ich mich in diesem Bereich des Forums nciht tummeln, aber ich muß jetzt auch mal...
Bei uns ists so:
der, der den betrunkenen Chef von der Betreibsfeier nach Hause fährt hat Karrierechancen.
Der der Überstunden macht bekommt nix, außer mehr Arbeit, weil die andern ja mit ihrer Arbeit nicht nachkommen. Und die Überstunden werden weder ausbezahlt noch sonstwas... die kommen auf die Seite und man kann sie als "Früher-in-den-Ruhestand-gehen-Zeit" zu gegebener Zeit abfeiern. Zuschläge gibts für Überstunden ohnehin nicht.
Wenn man freiwillig an Feiertagen oder Samstags arbeiten geht, um die Arbeit zu schaffen (immerhin wollen Kunden nciht immer 6 Wochen auf Antwort warten...) bekommt man gar nix, ncihtmal die tatsächlich gearbeitete Zeit. Weil das ja nur dann gehen würde, wenn der Betriebsrat zustimmt, und wenn der zustimmt müssten Zuschläge gezahlt werden, also macht man es für nix bzw. für die Aktionäre.
Aber ich bin fröhlich und hab nur zu viel Angst vor der Arbeitslosigkeit um den Kram hinzuschmeißen. Was aber nciht bedeutet, daß ich alles schlucke.
Ach ja: ich bin nur während meiner Pausen Online, und das nichtmal am Arbeitsplatz...
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der, der den betrunkenen Chef von der Betreibsfeier nach Hause fährt hat Karrierechancen.
Der der Überstunden macht bekommt nix, außer mehr Arbeit, weil die andern ja mit ihrer Arbeit nicht nachkommen. Und die Überstunden werden weder ausbezahlt noch sonstwas... die kommen auf die Seite und man kann sie als "Früher-in-den-Ruhestand-gehen-Zeit" zu gegebener Zeit abfeiern. Zuschläge gibts für Überstunden ohnehin nicht.
Wenn man freiwillig an Feiertagen oder Samstags arbeiten geht, um die Arbeit zu schaffen (immerhin wollen Kunden nciht immer 6 Wochen auf Antwort warten...) bekommt man gar nix, ncihtmal die tatsächlich gearbeitete Zeit. Weil das ja nur dann gehen würde, wenn der Betriebsrat zustimmt, und wenn der zustimmt müssten Zuschläge gezahlt werden, also macht man es für nix bzw. für die Aktionäre.
Aber ich bin fröhlich und hab nur zu viel Angst vor der Arbeitslosigkeit um den Kram hinzuschmeißen. Was aber nciht bedeutet, daß ich alles schlucke.
Ach ja: ich bin nur während meiner Pausen Online, und das nichtmal am Arbeitsplatz...
Man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen,
auch nicht gegen ihn.
Manchmal ist es besser am Rand entlangzulaufen,
und den blöden Fischen zu zeigen, dass man gehen kann!
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- DragAttack
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Nächstes Paradoxon...Linus hat geschrieben:Sollte jemand das Thema Überstunden angehen, dann durch Effizienzsteigerung. Das wiederrum führt aber eher dazu, daß aus 3 Arbeitsplätzen 2 werden als umgkehrt. Wie schon irgendwer gesagt hat - einfache Mathematik führt hier nich zum Ziel.
Theoretisch ist Effizienzsteigerung was tolles - man benötigt weniger Mühe um das gleiche Resultat zu erziehen. Bei den derzeitigen Spielregeln jedoch führt dieses eigentlich positive Ereignis mittels Arbeitsplatzabbau lediglich zu vermehrter Armut und somit geselschaftlichen Rückschritt. Wir leben in einer Gesellschaft, die so viele Güter produziert we nie zu vor - dennoch gibt e mehr Menschen als je zu vor, die keine Chance haben, daran zu partizipieren.
Mein Hauptvorwurf an die Politik ist es, sich dieser Fragestellung nicht zu widmen, jeden Gedanken zu verweigern, wie man aus diesen Paradoxien ausbrechen könnte.
Gruß Torsten
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Glaub mal, das tun die. Aber es gibt einfach keine tragfähigen Konzepte...DragAttack hat geschrieben:Mein Hauptvorwurf an die Politik ist es, sich dieser Fragestellung nicht zu widmen, jeden Gedanken zu verweigern, wie man aus diesen Paradoxien ausbrechen könnte.
... eben bis auf das eine, jedem Einwohner pauschal eine gewisse Summe auszuzahlen. Arbeitslosengeld gibt's nicht mehr. Wer dann mit seinen X Euro zufrieden ist, gut. Wer mehr haben möchte, geht arbeiten, auch gut.
So weit scheint das ganze finanziell auch gar nicht so absurd zu sein, wie man glauben möchte, da die heutigen Sozialausgaben pro Kopf eh schon tierisch hoch sind.
Die Probleme sind eher: wie verhindert man, daß dann schlußendlich alle Welt zu uns kommt? Und wie kriegt man die einfache Arbeit gemacht? Sie müßte besser bezahlt werden, aber bricht dann nicht der Rest des Rechengebäudes zusammen?
Zumindest vom Ansatz her ist das sehr interessant. Denn schließlich würde de facto kaum mehr Geld ausgegeben werden als heute. Dafür stünde es auch wirklich für Konsum zur Verfügung und würde nicht in den Verwaltungen versickern.
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- DragAttack
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Wieso hört man davon nix? Wieso wird die Fragestellung nicht öffentlich diskutiert? 80Mio. Köpfe finden mehr Ideen als paar Hundert Berufspolitikermeggele hat geschrieben:Glaub mal, das tun die. Aber es gibt einfach keine tragfähigen Konzepte...DragAttack hat geschrieben:Mein Hauptvorwurf an die Politik ist es, sich dieser Fragestellung nicht zu widmen, jeden Gedanken zu verweigern, wie man aus diesen Paradoxien ausbrechen könnte.
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Hierzu gab es in Berlin gestern einen interessanten Vortrag von Prof. Götz Werner. Sehr faszinierendes Konzeptmeggele hat geschrieben:... eben bis auf das eine, jedem Einwohner pauschal eine gewisse Summe auszuzahlen. Arbeitslosengeld gibt's nicht mehr. Wer dann mit seinen X Euro zufrieden ist, gut. Wer mehr haben möchte, geht arbeiten, auch gut..
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Steht doch jedem frei, das öffentlich zu diskutieren. Wäre mir nur neu, daß Lösungen aus der Bevölkerung in unserem System zur Abstimmung eingereicht werden können. Außerdem zweifle ich an, daß wir 80 Mio Leute im Land haben, die fähig und willig sind, tragfähige Konzepte auszuarbeiten.DragAttack hat geschrieben:Wieso hört man davon nix? Wieso wird die Fragestellung nicht öffentlich diskutiert? 80Mio. Köpfe finden mehr Ideen als paar Hundert Berufspolitikermeggele hat geschrieben:Glaub mal, das tun die. Aber es gibt einfach keine tragfähigen Konzepte...DragAttack hat geschrieben:Mein Hauptvorwurf an die Politik ist es, sich dieser Fragestellung nicht zu widmen, jeden Gedanken zu verweigern, wie man aus diesen Paradoxien ausbrechen könnte.
Anja
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12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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DankeAnja hat geschrieben:Steht doch jedem frei, das öffentlich zu diskutieren.
Als Anstoß gleich mal zwei TAZ-Artikel zum Thema Grundgehalt:
http://www.taz.de/pt/2006/10/25/a0070.1/text
http://www.taz.de/pt/2006/10/25/a0165.1/text
Auch, wenn das CDU-Modell noch einige Macken zu haben scheint, finde ich es interessant, dass die Idee auch dort angekommen zu sei scheint
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