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Verfasst: 28 Jul 2006 20:58
von Anja
Flow hat geschrieben:Meinst du hypertone Getränke ?
Prinzipiell würde ich ja meinen, daß die Flüßigkeit dann nicht so schnell aus dem GI-Trakt ins Blut gelangt.
Möglicherweise ist es aber besser verträglich :???: , wenn man stark untersalzen ist ... :???:

Was meinst du denn mit "als sonst gar nichts mehr ging" ?
Wasser/Iso nicht mehr runtergekriegt ?

Und,
haste wirklich einen Indoor-IM gemacht ? :lookaroun:
Ich dachte du hättest Roth vor der Tür ?

Gruß,
Flow
Es ging darum, daß mehr Flüssigkeit und damit auch Salze verloren gingen, als zu mit normaler Wettkampfverpflegung zu kompensieren war.

Ne, ich hab keinen Indoor-IM - gemacht - denn auch ich ja auch schwimmen müssen... Fabian war am Start - aber ich war für Ernährung, Unterhaltung und Betreuung zuständig. Und ich danke noch heute Wolfgangs Frau für ihren Tip mit dem Salz.

Über die Suchfunktion müßtest Du den Thread dazu finden.

@ feder: Ich hab schon vor Jahren über hypotone Getränke gelesen und wurde jetzt wieder durch Basica daran erinnert. Diese Getränke sind meines Wissens nicht als Kohlehydratlieferant gedacht, sondern um Salze und Flüssigkeit möglichst leicht aufnehmen zu können.

Ich muß wohl eine Bekannten der Dipl.Oecotrophologen ist dazu mal befragen.

Anja

Verfasst: 28 Jul 2006 21:37
von laufsusi
Also mal zur Aufklärung,

1. hypotone Lösungen:
enthalten weniger gelöste Teilchen als das Blut im Körper (=hypoton)
liefern auf Wasserbasis 20-40 g/l Kohlehydrate, sowie Elektrolyte (Natrium, Kalium, Magnesium und evt. Vitamine). Optimaler Flüssigkeitsersatz. Nachteil: niedrige Energiemenge, sowie häufig zu niedrige Natriummenge,
Beispiel: Apfelschorle im Verhältnis 1:3 (3 Teile Wasser ), sowie der Sportdrink Aquaris

2. isotonische Getränke
gleich viel gelöste Teilchen wie das Blut (=isoton). besteht aus Wasser mit 40-60 g/l Kohlehydrate, sowie Elektrolyte und Vitamine. Liefert ausreichend Energie und Elektrolyte. Problem: die Art der zugesetzten Kohlehydrate ist oft Zucker mit hohem Glyxindex.., d. h. die Herzfrequenz kann unter Belastung übermäßig ansteigen.
Beispiel: Apfelschorle im Verhältnis 1:1 bis 1:2, Isostar.

3. Hypertone Getränke
auf Wasserbasis, enthalten bis zu 10-14% Kohlenhydrate, Elektrolyte, evt. Vitamine. Kohlenhydratspeicher können damit aufgefüllt werden. Elektroltdanteil ist meist zu niedrig. Während der Belastung ist wieder die Zuckerart zu beachten.
Beispiel: Cola, Malzbier, Redbull

Alle Klarheiten beseitigt...?..:-))

Verfasst: 28 Jul 2006 21:46
von MadameTussaud
hallo laufsusi...
du weißt aber viel... wie sieht es denn mit eiweisshakes aus?

lg

Verfasst: 29 Jul 2006 02:27
von chris76
Die infos von Anja und Laufkultur decken sich, auf jeden Fall sehr interessant, so genau wusste ich das auch noch nicht.

Verfasst: 29 Jul 2006 18:46
von laufsusi
MadameTussaud hat geschrieben:hallo laufsusi...
du weißt aber viel... wie sieht es denn mit eiweisshakes aus?

lg
Hi,
was willst du da denn wissen ??