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Was soll man davon halten?

Verfasst: 08 Mai 2006 16:24
von keko

Verfasst: 08 Mai 2006 17:50
von trifi70
Soweit ich weiß ein Schwer-Behinderter, der mit Hilfe seines Vaters Hawaii 2005 gefinisht hat. Angeblich hat er es sich gewünscht. Man kann sicher über Sinn oder auch Unsinn geteilter Meinung sein. Mich haben die Bilder damals bewegt.

In Deutschland gibt es da auch ein bekanntes Paar, sie ist blind, geschwommen wird mit Schlauch, geradelt auf Tandem (Scheibe mit Blinden-Symbol lackiert), gelaufen mit Führung an der Hand. Hast Du die beiden mal live irgendwo gesehen ? Ich war beim Anblick nicht sicher, ob es der Frau wirklich immer Spaß macht. Andererseits quälen wir uns ja auch mehr oder weniger über die Strecke... Berührt hats mich auf alle Fälle...

Verfasst: 08 Mai 2006 18:39
von Bein-Godik
Warum nicht, wenn es dem Sohn Spass macht?
Die Homepage http://www.teamhoyt.com/

Verfasst: 08 Mai 2006 20:14
von tobleroneman
Bein-Godik hat geschrieben:Warum nicht, wenn es dem Sohn Spass macht?
Die Homepage http://www.teamhoyt.com/
von aussen immer schwierig zu beurteilen.
ich kann mir allerdings eher weniger vorstellen, dass das spass macht

Verfasst: 08 Mai 2006 20:31
von vb_man
Der Junge hat einen Traum und sein Vater stellt ihm dafür seinen Körper zur Verfügung. Der Vater lebt für seinen Sohn, mein lieber Mann, dieser Clip geht an die Nieren.

Ob das vernünftig ist?

Handelt ein 45jähriger, körperlich gesunder Mann vernünftig, wenn träumt einen Ironman zu finishen?

Die zwei leben ihren Traum, Respekt!

Verfasst: 09 Mai 2006 13:47
von DragAttack
trifi70 hat geschrieben:Soweit ich weiß ein Schwer-Behinderter, der mit Hilfe seines Vaters Hawaii 2005 gefinisht hat. Angeblich hat er es sich gewünscht. Man kann sicher über Sinn oder auch Unsinn geteilter Meinung sein.
War auch mein erster Gedanke. IMO hängt die Einschätzung im Wesentlichen davon ab, von wem die Initiative ausgeht und ist für Außenstehende somit nicht zu beurteilen.
In Deutschland gibt es da auch ein bekanntes Paar, sie ist blind, geschwommen wird mit Schlauch, geradelt auf Tandem (Scheibe mit Blinden-Symbol lackiert), gelaufen mit Führung an der Hand. Hast Du die beiden mal live irgendwo gesehen ? Ich war beim Anblick nicht sicher, ob es der Frau wirklich immer Spaß macht. Andererseits quälen wir uns ja auch mehr oder weniger über die Strecke... Berührt hats mich auf alle Fälle...
Halte das für nicht vergleichbar. Die Frau ist körperlich fit, bewältigt die Strecke aus eigener Kraft und benötigt lediglich einen Begleiter als "Augenersatz".

2002 (?) hat ihr Begleiter auf der Radstrecke Probleme bekommen, sich irgentwie bis zur T2 geschleppt und dort aufgegeben. Bis unter den Zuschauern ein Marathonläufer als Ersatz gefunden wurde, hat sie wohl einige freiwilligen Helfer auf der Lauftsrecke verschlissen :oops:

Gruß Torsten

Verfasst: 09 Mai 2006 14:04
von Linus
Gehen wir mal davon aus, daß es keinen äußeren Zwang gab, dann macht da jemand das, was ihm Spaß macht, und geht dabei sonst niemandem auf die Nerven - was ich eigentlich o.k. finde.

Verfasst: 09 Mai 2006 21:51
von chris76
Warum sollte man so etwas nicht machen? Es scheint ja beiden, also Vater und Sohn, Spaß zu machen und gesund ist es für beide. Der Sohn hat viel frische Luft, sieht sehr viel von der Welt und ist lange mit seinem Papa zusammen. Der Vater ist topfit.

Verfasst: 10 Mai 2006 14:09
von felix__w
DragAttack hat geschrieben:
trifi70 hat geschrieben:Soweit ich weiß ein Schwer-Behinderter, der mit Hilfe seines Vaters Hawaii 2005 gefinisht hat. Angeblich hat er es sich gewünscht. Man kann sicher über Sinn oder auch Unsinn geteilter Meinung sein.
War auch mein erster Gedanke. IMO hängt die Einschätzung im Wesentlichen davon ab, von wem die Initiative ausgeht und ist für Außenstehende somit nicht zu beurteilen.
Die Initiative kam von behinderten Sohn aus:
www.teamhoyt.com hat geschrieben:In 1975, Rick was finally admitted into a public school. Two years later, he told his father he wanted to participate in a five-mile benefit run for a local lacrosse player who had been paralyzed in an accident. Dick, far from being a long-distance runner, agreed to push Rick in his wheelchair. They finished next to last, but they felt they had achieved a triumph. That night, Dick remembers, "Rick told us he just didn’t feel handicapped when we were competing."
Viele Infos findet man unter http://www.teamhoyt.com

Die Geschichte ist habe ich schon auf auf mehreren Hawaii DVDs gesehen da sie schon mehrmals gestartet sind. Es gibt sogar ein spezielles DVD: http://www.ironmanstore.com/index.php?a ... oductId=11

Und ich finde es super und sehr beeindruckend was die machen.

Schaut eucxh mal das an: http://www.teamhoyt.com/races.shtml
Total Events

* 206 Triathlons, 6 Ironman distances
* 20 Duathlons
* 64 Marathons, 24 straight Boston Marathons
* 7 18.6 Milers
* 78 Half Marathons
* 1 20K
* 34 10 Milers
* 27 Falmouth 7.1 milers, 1 Falmouth in the Fall
* 8 15K
* 204 10K
* 143 5 Milers
* 4 8K
* 15 4 Milers
* 92 5K
* 6 20 Milers
* 2 11K

Total 911 events


Personal Bests

* 2:40:47 Marathon
* 56:21 15K
* 1:21:12 Half Marathon
* 40:27 7.1 Miler
* 13:43:37 Ironman Triathlon
* 35:48 10K
* 2:01:54 18.6 miler
* 27:17 5 miler
* 59:01 10 miler
* 17:40 5K
* 2:10:45 20 miler

Biked and ran across the USA in 1992-3,735 miles in 45 consecutive days
Biked the states of Connecticut,Rhode Island, Massachussets,with "Axa World Ride '95"
Biked from Pittsburgh,PA to Washington DC with "Axa World Ride 95 "
Felix