Wie kommst Du darauf? Ich meine, die Kälte sollte sogar eher helfen, denn der grosse Wärmeüberschuss wird ja von der Kälte abgebaut, und entlastet somit den Kreislauf, der sonst bei wärmeren Temperaturen mehr kühlen muss. Also wieso soll der Körper zusätzliche Energie aufwenden um sich aufzuheizen, wenn er dann zusätzliche Arbeit hat um sich wieder runterzukühlen (=schwitzen)?drullse hat geschrieben:Doch, tut sie.
Schneeboden, die kalte Gefahr Peter Greif
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Wenn ich derzeit laufe, bin ich danach komplett durchgeschwitzt. Dito beim Radfahren. Das wäre ja nicht der Fall, wenn der Körper "gut gekühlt" wäre. Die Wärme produziert er ja im Inneren. Würde ich mich dünner anziehen, würde ich frieren...Tom Tiger hat geschrieben:Wie kommst Du darauf? Ich meine, die Kälte sollte sogar eher helfen, denn der grosse Wärmeüberschuss wird ja von der Kälte abgebaut, und entlastet somit den Kreislauf, der sonst bei wärmeren Temperaturen mehr kühlen muss. Also wieso soll der Körper zusätzliche Energie aufwenden um sich aufzuheizen, wenn er dann zusätzliche Arbeit hat um sich wieder runterzukühlen (=schwitzen)?drullse hat geschrieben:Doch, tut sie.
Letztlich stütze ich mich auch auf die Erfahrungen anderer und eben meine eigene: Kälter zieht mehr Körner.
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Auf vereistem Untergrung zu laufen ist sicher nicht ganz unkritisch. Erstens ist Eis hart wie Beton und zweitens ist die Gefahr des Ausrutschens da. Wenn nicht gerade Tempoeinheiten auf vereistem Boden bolzt, sollte sich die Gefahr aber in Grenzen halten; man kann auch in der Dusche ausrutschen und sich den Haxen brechen
Naja, ich dachte, wir vergleichen hier Laufen bei angenehmen Temperaturen mit Laufen bei winterlichen Verhältnissen....drullse hat geschrieben: ...
Dann setz Dich einfach mal in den Klamotten ne Weile draußen hin - Du wirst bald frieren (wenn Du nicht angezogen bist wie ein Eskimo). Also mehr heizen, also mehr Energie verbrauchen.
Es gibt sicher einen Temperaturbereich (vermutlich zwischen 5 und 15°C), wo ein Optimum existiert bzgl. Laufleistung und energetischer Bereitstellung des Körpers.
Ich denke mal, dass die Bodenbeschaffenheit einen wesentlich größeren Einfluss hat, als die winterliche Umgebungstemperatur.
Aber das ist mir eigentlich wurscht. Ich laufe jedenfalls im Winter nicht im Wald. Nie mehr wieder laufe ich, wenn der Boden mit einer Mixtur aus Schnee- Schneematsch und Eis bedeckt ist.
Ich laufe im Winter nur noch bei
- geräumten Wegen
- Neuschnee
Ok, ich bin ein Weichei
Bist kein Weichei, ich mache das genauso. Und ich bin Ironman!chick hat geschrieben:Naja, ich dachte, wir vergleichen hier Laufen bei angenehmen Temperaturen mit Laufen bei winterlichen Verhältnissen....drullse hat geschrieben: ...
Dann setz Dich einfach mal in den Klamotten ne Weile draußen hin - Du wirst bald frieren (wenn Du nicht angezogen bist wie ein Eskimo). Also mehr heizen, also mehr Energie verbrauchen.
Es gibt sicher einen Temperaturbereich (vermutlich zwischen 5 und 15°C), wo ein Optimum existiert bzgl. Laufleistung und energetischer Bereitstellung des Körpers.
Ich denke mal, dass die Bodenbeschaffenheit einen wesentlich größeren Einfluss hat, als die winterliche Umgebungstemperatur.
Aber das ist mir eigentlich wurscht. Ich laufe jedenfalls im Winter nicht im Wald. Nie mehr wieder laufe ich, wenn der Boden mit einer Mixtur aus Schnee- Schneematsch und Eis bedeckt ist.
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Ok, ich bin ein Weichei
Also wenn ich bei -5° loslaufe, ist es am Anfang zwar muskulär angenehm, nach ca. 20min ist die Kälte aber in der Hose und ich spühre, wie die Muskeln langsam fest werden. Danach muß ich mich gefühlsmässig immer mehr anstrengen, um das Tempo zu halten, teilweise fühle ich mich wie festgelaufen. Bei +10° habe ich diese Probleme nicht.Tom Tiger hat geschrieben:Wie kommst Du darauf? Ich meine, die Kälte sollte sogar eher helfen, denn der grosse Wärmeüberschuss wird ja von der Kälte abgebaut, und entlastet somit den Kreislauf, der sonst bei wärmeren Temperaturen mehr kühlen muss. Also wieso soll der Körper zusätzliche Energie aufwenden um sich aufzuheizen, wenn er dann zusätzliche Arbeit hat um sich wieder runterzukühlen (=schwitzen)?drullse hat geschrieben:Doch, tut sie.
Und wenn ich im Winter eine Strecke in 50min laufen bei Puls 135 und im Frühling in 50min bei Puls 130, dann heisst das für mich nicht, dass ich ein intelligentes Aufbauprogramm gemacht habe und das anschlägt, sondern dass ich von den angenehmeren Temperaturen profitiere
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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drullse hat geschrieben:Doch, tut sie.
Letztlich stütze ich mich auch auf die Erfahrungen anderer und eben meine eigene: Kälter zieht mehr Körner.[/quote]
Genau, der Körper muss mehr wärme bereit stellen, stehe mal bei -5 Grad mit deinen Laufsachen draußen, dir wird schnell kalt, mache das im Sommer bei angenehmen Temperaturen (kurze Hose Shirt) kein Problem, sofern dann Bewegung ins Spiel kommt ist dir warm, im Sommer wird dir denn mehr warm und der Körper passt sich an und der Stoffwechsel läuft ökonomischer.
Mann sieht das auch, wenn man jetzt in den Süden bei 30 Grad reisen würde, es wäre eine unerträglich heiß, der Körper produziert zuviel wärme, ist man ein paar Wochen da, läuft er auf Sparflamme, oder umgekehrt, wenn mich jetzt die Vertreter aus Italien besuchen kommen, die frieren in einer Tour, der Körper hat sich noch nicht angepasst und erzeugt noch nicht soviel Wärme.
Ist also wie ne Heizung im Sommer wenig Verbrauch im Winter hoher Verbrauch.
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Das ist ja genau das was mir nicht runter geht. Ich glaube ca. 70% der Energie, die Du investierst, verpufft als Wärme anstatt Dich voranzutreiben. Wenn das zuwenig Wärmeenergie ist, warum schwitze ich dann, denn mit dem Schwitzen will der Körper die unerwünschte Wärme wieder abbauen. Defakto heisst das doch, das der Körper zuviel Energie aufbringt um zu heizen, und dann wiederum Energie aufbringen muss um die überschüssige Wärme abzubauen. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Du stellt die Heizung im Winter auf volle Pulle und hast dann das Fenster permanent offen, weil es zu heiss im Zimmer ist. Das ist doch Energieverschwendung in Reinkultur. Ich hätte da den Körper für intelligenter gehalten.Olli hat geschrieben:Genau, der Körper muss mehr wärme bereit stellen, stehe mal bei -5 Grad mit deinen Laufsachen draußen, dir wird schnell kalt...
Siehst nun mein Verständnisproblem?
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Ich nehme mal an, das der Körper wie ein Automotor bei einer Anstrengung immer zusätzlich Wärme erzeugt um sich in der Belastung wohl zu fühlen und gut zu arbeiten, im Sommer ist der Aufwand nicht so groß weil die Umgebungstemp. höher ist.Tom Tiger hat geschrieben:Das ist ja genau das was mir nicht runter geht. Ich glaube ca. 70% der Energie, die Du investierst, verpufft als Wärme anstatt Dich voranzutreiben. Wenn das zuwenig Wärmeenergie ist, warum schwitze ich dann, denn mit dem Schwitzen will der Körper die unerwünschte Wärme wieder abbauen. Defakto heisst das doch, das der Körper zuviel Energie aufbringt um zu heizen, und dann wiederum Energie aufbringen muss um die überschüssige Wärme abzubauen. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Du stellt die Heizung im Winter auf volle Pulle und hast dann das Fenster permanent offen, weil es zu heiss im Zimmer ist. Das ist doch Energieverschwendung in Reinkultur. Ich hätte da den Körper für intelligenter gehalten.Olli hat geschrieben:Genau, der Körper muss mehr wärme bereit stellen, stehe mal bei -5 Grad mit deinen Laufsachen draußen, dir wird schnell kalt...
Siehst nun mein Verständnisproblem?
Und?tobleroneman hat geschrieben:du bist ein schönwetterironmanvb_man hat geschrieben: Bist kein Weichei, ich mache das genauso. Und ich bin Ironman!
Mir macht Radfahren im Schneesturm keinen Spass.
Mir macht auch das Laufen im Schneematsch keinen Spass.
und ich dusche warm.
Dafür bin ich Nassrasierer, nur Knaben rasieren sich elektrisch
Echte Männer rasieren sich gar nichtvb_man hat geschrieben: Dafür bin ich Nassrasierer, nur Knaben rasieren sich elektrisch
(oder max 1x pro Woche)
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Echte Männer nehmen das.vb_man hat geschrieben:Und?tobleroneman hat geschrieben:du bist ein schönwetterironmanvb_man hat geschrieben: Bist kein Weichei, ich mache das genauso. Und ich bin Ironman!
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