Übertraining?
Moderator: Moderator
hi felix,
ganz schweres thema. wenn man die sympthome des übertrainings bemerkt ist es meistens zu spät. man steckt mittendrin. wie tief man sich in den keller trainiert hat erkennt man dann daran, wie lange man braucht um da wieder herauszukommen.
infekt und training ist ein ganz heikles thema. hier katapultieren sich die meisten ins übertraining. man beginnt zu früh mit dem training und eigentlich fühlt man sich wieder fit. leider ist man nicht mehr so in form wie vor dem infekt und versucht effektiver oder härter zu trainieren, vielleicht auch noch ein bisserl mehr da man ja die verpassten einheiten irgendwie nachholen will. jetzt wird es gefährlich, denn wenn jetzt noch eine stagnierung der leistung hinzukommt, dann ist man drauf und dran sich in den keller zu trainieren (=>übertraining). erkennt man dies nicht und versucht weiter zu machen kann das ganz übel ausgehen => ist kein schönes gefühl so ein übertraining und man muss es nicht unbedingt durchgemacht haben => ich wünsche es auf jedenfall keinem.
was sind die sympthome? hunki hat hier mal einen tollen link gepostet mit einer super powerpointpräsentation. da steht eigentlich alles drin.
was auf keinenfalls ein indikator ist und auf dieses bin ich total hereingefallen, das ist der ruhepuls. kontrolliere ich doch seit jahren meinen ruhepuls und habe somit immer ein zu hartes training erkannt um den darauffolgenden tag etwas lockerer zu machen, war der ruhepuls während des übertrainings total normal.
ein zeichen des übertrainings, auf welches ich erst später aufmerksam gemacht wurde (arzt) war mein oberer blutdruckwert (zu hoch). aber wer misst schon täglich seinen blutdruck?
auch ich hatte schlafstörungen (das hört man sehr oft), schwitzte wie ein büffel und war ständig kaputt (mit oder ohne training).
was ich daraus gelernt habe ist, dass ich mehr auf die ruhetage oder rekom einheiten achte, denn die regeneration ist mindestens genauso wichtig wie das training. oder besser gesagt die regeneration ist der wichtigste bestandteil des trainings. ach ja, und natürlich nach einem infekt wieder ganz behutsam ins training einsteigen und nicht so stümperhaft wie ich es damals tat.
ich hoffe ich konnte dir etwas aus meiner erfahrung nahebringen. für die medizinische seite kann ich dir nicht viel weiterhelfen.
ganz schweres thema. wenn man die sympthome des übertrainings bemerkt ist es meistens zu spät. man steckt mittendrin. wie tief man sich in den keller trainiert hat erkennt man dann daran, wie lange man braucht um da wieder herauszukommen.
infekt und training ist ein ganz heikles thema. hier katapultieren sich die meisten ins übertraining. man beginnt zu früh mit dem training und eigentlich fühlt man sich wieder fit. leider ist man nicht mehr so in form wie vor dem infekt und versucht effektiver oder härter zu trainieren, vielleicht auch noch ein bisserl mehr da man ja die verpassten einheiten irgendwie nachholen will. jetzt wird es gefährlich, denn wenn jetzt noch eine stagnierung der leistung hinzukommt, dann ist man drauf und dran sich in den keller zu trainieren (=>übertraining). erkennt man dies nicht und versucht weiter zu machen kann das ganz übel ausgehen => ist kein schönes gefühl so ein übertraining und man muss es nicht unbedingt durchgemacht haben => ich wünsche es auf jedenfall keinem.
was sind die sympthome? hunki hat hier mal einen tollen link gepostet mit einer super powerpointpräsentation. da steht eigentlich alles drin.
was auf keinenfalls ein indikator ist und auf dieses bin ich total hereingefallen, das ist der ruhepuls. kontrolliere ich doch seit jahren meinen ruhepuls und habe somit immer ein zu hartes training erkannt um den darauffolgenden tag etwas lockerer zu machen, war der ruhepuls während des übertrainings total normal.
ein zeichen des übertrainings, auf welches ich erst später aufmerksam gemacht wurde (arzt) war mein oberer blutdruckwert (zu hoch). aber wer misst schon täglich seinen blutdruck?
auch ich hatte schlafstörungen (das hört man sehr oft), schwitzte wie ein büffel und war ständig kaputt (mit oder ohne training).
was ich daraus gelernt habe ist, dass ich mehr auf die ruhetage oder rekom einheiten achte, denn die regeneration ist mindestens genauso wichtig wie das training. oder besser gesagt die regeneration ist der wichtigste bestandteil des trainings. ach ja, und natürlich nach einem infekt wieder ganz behutsam ins training einsteigen und nicht so stümperhaft wie ich es damals tat.
ich hoffe ich konnte dir etwas aus meiner erfahrung nahebringen. für die medizinische seite kann ich dir nicht viel weiterhelfen.
imagic-Liga Serie 9 => ein pünktchen vor triwolf => strike!!!!
Oje, das ist schadeHunki hat geschrieben:So, schon wieder hier.... Ironman abgesagt, Saison gestrichen...![]()
Dafür kann ich jetzt den Sommer geniessen und mir die Sonne auf die rasierten Beine brennen lassen...
Hunki
Aber warum? Übertraining?
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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- pete-131313
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Lass dir dadurch bitte nicht den Mut und die Freude am Sport nehmen. Selbst wenn dieses Jahr dann nicht mehr viel geht: Du bist jung, du hast noch viele Jahre.Hunki hat geschrieben:So, schon wieder hier.... Ironman abgesagt, Saison gestrichen...![]()
Dafür kann ich jetzt den Sommer geniessen und mir die Sonne auf die rasierten Beine brennen lassen...
Hunki
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
(Thomas Hellriegel)
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Die Freude am Sport lass ich mir sowieso nicht nehmen... der Mut ist im Moment etwas dahin, aber das wird wohl normal sein, wenn man gerade 5 Monate Vorbereitung das Klo runter gespült hat....pete-131313 hat geschrieben:Lass dir dadurch bitte nicht den Mut und die Freude am Sport nehmen. Selbst wenn dieses Jahr dann nicht mehr viel geht: Du bist jung, du hast noch viele Jahre.
Aber es gibt schlimmeres... So kann ich jetzt den Sommer im neuen Garten geniessen.
Hunki
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Ist das nicht ein bisschen zu extrem? Es ist jetzt Mai und wenn du ein paar Wochen lockeres Grundlagentraining machst, bist du spätestens zum Ende des Sommers wieder fit.Hunki hat geschrieben: Und bevor ich mich noch mehr ins Loch trainiere, mach ich lieber ne komplette Pause.
Hunki
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das ist vermutlich auch eine Frage der Mentalität. Während du eher der Sportler bist, der durch Beine hochlegen versucht, auf eine adäquate Wettkampf-Form zu kommen, geht Hunki solche Dinge eher diszipliniert und hoch motiviert an.keko hat geschrieben:Ist das nicht ein bisschen zu extrem? Es ist jetzt Mai und wenn du ein paar Wochen lockeres Grundlagentraining machst, bist du spätestens zum Ende des Sommers wieder fit.Hunki hat geschrieben: Und bevor ich mich noch mehr ins Loch trainiere, mach ich lieber ne komplette Pause.
Hunki
Ich glaube, lockeres Grundlagentraining lässt dich ständig zweifeln, nicht gut genug vorbereitet zu sein.
So gesehen ist es vielleicht besser, komplett rauszunehmen, um aus den "Fehlern" zu lernen und nächstes Jahr einen erneuten Start zu wagen.
* Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen. *
Ich kenne Hunki ja leider nicht persönlich. Aber normalerweise ist leichtes Training sowieso eher förderlich als gar kein Training. Ist wohl auch ein Kopfpbroblem, manchmal brauch man einen Cut. Rein körperlich sehe ich das aber nicht so.tacis hat geschrieben:das ist vermutlich auch eine Frage der Mentalität. Während du eher der Sportler bist, der durch Beine hochlegen versucht, auf eine adäquate Wettkampf-Form zu kommen, geht Hunki solche Dinge eher diszipliniert und hoch motiviert an.![]()
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zum einen ist das auch eine psychologische sache - man muss im kopf auch erst wieder richtig frei werden....und ausserdem meine ich, dass hunki schon mehrfach nur lockeres ga1 training gemacht hat und er sich dennoch nicht wieder voll belastbar fühlt...keko hat geschrieben:Ist das nicht ein bisschen zu extrem? Es ist jetzt Mai und wenn du ein paar Wochen lockeres Grundlagentraining machst, bist du spätestens zum Ende des Sommers wieder fit.Hunki hat geschrieben: Und bevor ich mich noch mehr ins Loch trainiere, mach ich lieber ne komplette Pause.
Hunki
@hunki
ich hoffe, ich habe dir jetzt nicht vorgegriffen oder gar was falsches geschrieben
"If it don't kill you, it makes you strong" (Reamon)
yes. sehe ich ganz genauso bzw mir geht es genauso! aber jeder jeck ist anderstkeko hat geschrieben:Ich kenne Hunki ja leider nicht persönlich. Aber normalerweise ist leichtes Training sowieso eher förderlich als gar kein Training. ...tacis hat geschrieben:das ist vermutlich auch eine Frage der Mentalität. Während du eher der Sportler bist, der durch Beine hochlegen versucht, auf eine adäquate Wettkampf-Form zu kommen, geht Hunki solche Dinge eher diszipliniert und hoch motiviert an.![]()
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Ne, ganz und gar nicht.feder hat geschrieben:
@hunki
ich hoffe, ich habe dir jetzt nicht vorgegriffen oder gar was falsches geschrieben
Der Grund wieso ich jetzt diesen "heftigen" Strich ziehe ist eigentlich die Schlussfolgerung aus vielen Dingen.
Ich habe jetzt seit Anfang März nicht mehr wirklich trainieren können. Das Wochenmittel liegt seit 2 Monaten bei etwa 3-4h. Zwischendurch hab ich wohl den Fehler gemacht, sobald ich mich wieder etwas besser gefühlt habe, die Belastung etwas zu erhöhen. Bzw. ich fühlte mich wieder gut und dann hats wieder geknallt. Der 3. Rang vom vorletzten Wochenende war eigentlich ein guter Beweis. Ich wäre gut drauf... ich hatte das Gefühl ich sei über den Berg... dann war ich letzte Woche wieder gleich weit wie vor 1 Monat... und dann am Samstag die heftige Erfahrung..... wenn du am Start stehst und deine Gedanken sich nur noch ums Aufgeben drehen weil du weisst, das es keinen Sinn macht, dann kann ich nicht Rennen bestreiten. Ich bin dann nicht fähig mich zu quälen.
Vermutlich bin ich mental noch nicht bereit sowas profihaft wegzustecken. Das erwarte ich von mir auch nicht. Ich wollte es eigentlich bis im Juli durchziehen und dann die Saison beenden. Aber wenn ich am 16. Juli an der Startlinen stehe und den ganzen Tag drüber nachdenke wie weit ich wohl noch komme bis ich einbreche... dann brauche ich nicht zu starten.
Klar, auch Keko hat recht... ich werde sicher noch locker etwas weitertrainieren. Jetzt werde ich aber sicher 1-2 Wochen mal gar nix machen und dann wieder anfangen gemütlich zu schwimmen und mit meiner Freundin rad zu fahren. Vielleicht kann ich ja dann im August wieder einen geplanten Sprint machen oder nen HM im September... aber das lass ich mal einfach so auf mich zukommen....
Hunki
--- Temporary closed ---
das ist sicher kein fehler!Hunki hat geschrieben:Ich kann auch jetzt schon sagen, dass ich es mir für nächste Saison leisten werde, von 2peak Trainingspläne schreiben zu lassen. Nur um meine überschäumende Motivation etwas zu dämmen.
Selfcoaching ist eine Kunst, die ich leider "noch" nicht beherrsche.
Hunki
ich muss zugeben, dass ich für die vorbereitung von malterdingen ´03 u roth ´04 mir auch rat geholt habe - ich hätte das alleine so sicher nicht hinbekommen, weil ich auch immer dazu tendiere, zuviel zu machen. mittlerweile habe ich -denke ich jedenfalls- das gefühl dafür, was für mich gerade noch tolerierbar ist und was zuviel ist. dies allerdings auch aus der erfahrung heraus, einmal völlig am boden gewesen zu sein (also im übertraining).
die mentale seite spielt hier auch eine sehr grosse rolle!
in diesem sinne....mach dich locker
liebe grüsse
"If it don't kill you, it makes you strong" (Reamon)