Das hängt aber immer noch: die 1500 sind ja nur temporär. Vergiss das nicht.keko hat geschrieben:Ok, lass mich mal weiterspinnen:
1500 ALG - 2000 in McPom....
Deine Frau arbeitet hier gelegentlich auch ein bisschen: 300EUR
Deine Mutter ist pflegebedürftig, ohne deine Frau kommen 250EUR dazu.
Also:
1500 + 300 = 1800
2000 - 250 = 1750
Hast also hier mehr als in McPom.
Dann: deine Kinder gehen einfach so mit? Deine Frau auch? Biste da sicher?!
Die klassenlose Gesellschaft ;)
Moderator: Moderator
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@ Torsten: Ich mag es überlesen haben...
Wenn jemand mit 50 arbeitslos wird (und am Ende sogar AL II bekommt, weil er nix mehr findet, oder auch gar nix, weil er ja noch Reserven hat) - dann hat weder Geld noch Perspektive. Dem zahlt man dann wenig von dem er versuchen soll zu überleben und sucht ihm eine alternative Beschäftigung.
Wenn jemand jung ist und keinen Job findet, hat er wenig bis nix eingezahlt. Wenn jemand Mitte zwanzig keinen Job findet, ist es keine Perspektive ihm Hobbies zu suchen - vor allem: von welchem Geld soll Hartz IV gezahlt werden?
Mich interessieren in Deinem Modell nun zwei Dinge: Wieviel Geld denkst Du, ist nötig, damit jemand gut leben kann?
Wie soll AL II für Leute finanziert werden, die bisher nix eingezahlt haben?
Und warum soll es für Leute, die vom Staat finanziert werden, nicht auch Auflagen vom Staat geben? Ich wünsche mir ausdrücklich keine permanente Anwesenheit am Wohnort oder dergleichen - nur Forderungen nach dem Bemühen um eine Beendigung des AL II-Bezugs würde ich schon erwarten.
Anja
Wenn jemand mit 50 arbeitslos wird (und am Ende sogar AL II bekommt, weil er nix mehr findet, oder auch gar nix, weil er ja noch Reserven hat) - dann hat weder Geld noch Perspektive. Dem zahlt man dann wenig von dem er versuchen soll zu überleben und sucht ihm eine alternative Beschäftigung.
Wenn jemand jung ist und keinen Job findet, hat er wenig bis nix eingezahlt. Wenn jemand Mitte zwanzig keinen Job findet, ist es keine Perspektive ihm Hobbies zu suchen - vor allem: von welchem Geld soll Hartz IV gezahlt werden?
Mich interessieren in Deinem Modell nun zwei Dinge: Wieviel Geld denkst Du, ist nötig, damit jemand gut leben kann?
Wie soll AL II für Leute finanziert werden, die bisher nix eingezahlt haben?
Und warum soll es für Leute, die vom Staat finanziert werden, nicht auch Auflagen vom Staat geben? Ich wünsche mir ausdrücklich keine permanente Anwesenheit am Wohnort oder dergleichen - nur Forderungen nach dem Bemühen um eine Beendigung des AL II-Bezugs würde ich schon erwarten.
Anja
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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- DragAttack
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Es geht doch nicht darum, dass der Mitarbeiter den Chef zwingen soll.Anja hat geschrieben:Und wie will man einen Chef dazu zwingen mehr Leute einzustellen?
Wieviele Ausschreibungen werden letztendlich so gelöst, daß das ein bestehender Mitarbeiter zusätzlich macht?
Anja
Es geht um das Paradoxon, das einerseits Milionen von Menschen keine Arbeit finden, andererseits die mit Job mehr als eine Stelle abdecken. Es ging darum, wo man (der Gesetzgeber) ansetzen könne, dieses zu beheben. Welche anreize könnte man schaffen, dass der Arbeitgeber lieber 5*40 statt 4*50 Stunden bezahlt,...
Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt.
In memorem:

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Klar, ich will nur zeigen, dass der eine oder andere vielleicht nicht gleich jedem job hinterherspringen kann.drullse hat geschrieben:Das hängt aber immer noch: die 1500 sind ja nur temporär. Vergiss das nicht.keko hat geschrieben:Ok, lass mich mal weiterspinnen:
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powermanpapa
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du bist doch n Anarchist?! und rufst nach dem Gesetzgeber??DragAttack hat geschrieben:Es geht doch nicht darum, dass der Mitarbeiter den Chef zwingen soll.Anja hat geschrieben:Und wie will man einen Chef dazu zwingen mehr Leute einzustellen?
Wieviele Ausschreibungen werden letztendlich so gelöst, daß das ein bestehender Mitarbeiter zusätzlich macht?
Anja
Es geht um das Paradoxon, das einerseits Milionen von Menschen keine Arbeit finden, andererseits die mit Job mehr als eine Stelle abdecken. Es ging darum, wo man (der Gesetzgeber) ansetzen könne, dieses zu beheben. Welche anreize könnte man schaffen, dass der Arbeitgeber lieber 5*40 statt 4*50 Stunden bezahlt,...
ich hab 10 Jahre genügend Arbeit für mehrere Angestellte gehabt, die Vollidioten haben mir soviel Müll gemacht, das ich heut noch drann abzuzahlen habe
erst seit ich KEINE Leute mehr beschäftige verdien ich richtig gut und ich werd den Teufel tun, mir wieder Magengeschwüre und schlaflose Nächte anzutun
und wenn du einen hast, der nen Job gut macht, dann wirst du dem lieber ordentlich mehr für die Überstunden zahlen als das Risiko einzugehen dir nen Deppen einzufangen
Zuletzt geändert von powermanpapa am 18 Okt 2006 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Ich sprach immer und ausdrücklich von denen, wo absehbar keine Aussicht besteht. Das dürfte in dem Fall nicht gegeben sein.Anja hat geschrieben:Wenn jemand jung ist und keinen Job findet, hat er wenig bis nix eingezahlt. Wenn jemand Mitte zwanzig keinen Job findet, ist es keine Perspektive ihm Hobbies zu suchen - vor allem: von welchem Geld soll Hartz IV gezahlt werden?
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Staatliche Eingriffe in betriebswirtschaftliche Prozesse funktionieren grundsätzlich nicht.DragAttack hat geschrieben:Es ging darum, wo man (der Gesetzgeber) ansetzen könne, dieses zu beheben. Welche anreize könnte man schaffen, dass der Arbeitgeber lieber 5*40 statt 4*50 Stunden bezahlt,...
Jedenfalls nicht bei einem Staat, der auch nur mit endlicher Geldmenge hantiert.
Es endet immer gleich.
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Sobald ein Staat Steuern kassiert und Infrastruktur zur Verfügung stellt, greift er ein...meggele hat geschrieben:Staatliche Eingriffe in betriebswirtschaftliche Prozesse funktionieren grundsätzlich nicht.
Jedenfalls nicht bei einem Staat, der auch nur mit endlicher Geldmenge hantiert.
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Aber wie willste das auseinanderhalten? Wer soll da die Entscheidung treffen?DragAttack hat geschrieben:Ich sprach immer und ausdrücklich von denen, wo absehbar keine Aussicht besteht. Das dürfte in dem Fall nicht gegeben sein.
Das funktioniert IMHO überhaupt nicht.
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powermanpapa
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Ich hätte gerne mal den Nachweis, daß die Einführung der 35h Woche auch nur einen Arbeitsplatz zusätzlich geschaffen hat.
Jetzt mal ganz vereinfacht Economics für Dummies:
Arbeitsplätze entstehen durch Wachstum
Wachstum entsteht durch Nachfrage
Nachfrage entsteht durch Innovationen
Innovationen sind Produkte, die Kundenwünsche und Bedürfnisse besser befriedigen als Wettbewerbsprodukte.
Der Staat kann keine Arbeitsplätze generieren. Aber der Staat kann Bedingungen gestalten, in denen sich Unternehmen günstig entwickeln können. Eine zwangsweise Reduzierung der Arbeitszeit und Mindestlöhne ist nicht das Umfeld, in dem sich junge, innovative Unternehmen entwickeln können.
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Nö!powermanpapa hat geschrieben:nicht?
hatte den Eindruck das du jegliche Staatsgewalt verabscheust
Ich nehme mir die Freiheit, Regeln nicht als Gottgegeben zu betrachten, mir mein eigenes Urteil über Regeln zu fällen, manche Regeln doof zu finden. Die grundsätzliche Notwendigkeit von Regeln habe ich nie bestritten. In den Wertediskussionen ging es überwiegend darum, Wer das Recht hat Regeln aufzustellen und welchen Kriterien (begründbarkeit) diese Regeln genügen müssen.
Gruß Torsten
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Ja klar... Aber selbst bei Dingen wie Unternehmenssteuern gibt's keine Klarheit, was optimal ist.DragAttack hat geschrieben:Sobald ein Staat Steuern kassiert und Infrastruktur zur Verfügung stellt, greift er ein...meggele hat geschrieben:Staatliche Eingriffe in betriebswirtschaftliche Prozesse funktionieren grundsätzlich nicht.
Jedenfalls nicht bei einem Staat, der auch nur mit endlicher Geldmenge hantiert.
Auf welcher Basis sollte ein Staat einem privatwirtschaftlichen Unternehmer vorschreiben wollen, wann er wen einzustellen hat? Absurd ist viel zu schwach dafür, das ist irre.
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vb_man hat geschrieben:Ich hätte gerne mal den Nachweis, daß die Einführung der 35h Woche auch nur einen Arbeitsplatz zusätzlich geschaffen hat.
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Es endet immer gleich.