(Fast) jeder kennt irgendwelche gruppendynamische Spielchen, Übungen etc. bei Seminaren und Kursen.
Erzählt doch mal von Euren meist-gehaßten Spielchen - oder auch von denen, die ihr mal gemacht habt und ganz sinnvoll fandet.
Auf meiner Negativ-Liste ganz oben steht alles, was man malen oder vorspielen muß. Positiv ist alles, was man mit Worten machen kann.
Anja
Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
Moderator: Moderator
Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
-
Alter Schwede
- MD Emu
- Beiträge: 848
- Registriert: 24 Nov 2007 20:11
- Wohnort: immer noch im Hessischen
Re: Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
Ganz oben, im Negativen:
"Verkaufstraining" unter Videobeobachtung mit Leuten, die man kennt und nach einem "Leitfaden", der vorher als das Non-Plus-Ultra angepriesen wurde.
Und - im Nachgang - mittels Video "selbstkritisches" Hinterfragen der eigenen "Leistung" und erkennen der "Fehler".
Realitätsferner gehts nimmer.
"Verkaufstraining" unter Videobeobachtung mit Leuten, die man kennt und nach einem "Leitfaden", der vorher als das Non-Plus-Ultra angepriesen wurde.
Und - im Nachgang - mittels Video "selbstkritisches" Hinterfragen der eigenen "Leistung" und erkennen der "Fehler".
Realitätsferner gehts nimmer.
Warum? Weil ich`s kann...!
- Kampa
- 1. Half-Eiermann Emu
- Beiträge: 13316
- Registriert: 04 Okt 2006 09:34
- Wohnort: Hopfen- und Traubenzentrum am Taunus
Re: Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
Gut fand ich so ne Art "Lockerungsübugen" in der Gruppe : nach einem vorgegebenen Schema kleine Säckchen über Kreuz weitergeben oder werfen - immer wieder lustig und interessant wie unterschiedlich der Rythmus und das Verständnis einer scheinbar definierten Regel sein kann 
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
Hmm, da gibt's ja mannigfaltige Ideen...
Sehr sinnvoll im Sinne eines Vertrauensspiels finde ich "Falltraining". Eine Person stellt sich hin und lässt sich mit ausgebreiteten Armen nach hinten kippen (das kostet enorme Überwindung), wird dann aber vom jeweiligen Rest der Gruppe aufgefangen. Wunderbare Stärkung des Gruppen- und Vertrauensbewusstseins, weil man sich vollständig auf die anderen verlassen muss.
Außerdem für die Gruppe sehr interessant: Im Raum eine Art "Mauer" aus Seilen spannen, einige kleine Glöckchen in die Seile hängen und eine Gruppe auf beide Seiten aufteilen. Aufgabe ist nun, die Plätze zu tauschen- die einen von links nach rechts, die anderen andersherum. Einzige Möglichkeit: Ein "Loch" in den Seilen in etwa 1,5m Höhe. Die Personen müssen sich also gegenseitig hindurchheben, von den Glöcklein darf natürlich keines bimmeln.
Dann kann man die Leute noch in einen Kreis stellen, ihnen das Sprechen "verbieten" und ihnen die Aufgabe stellen, sich ohne ein Wort zu sagen nach ihren Geburtstagen zu ordnen. Spannend und immer wieder lustig anzuschauen, wieviele Deppen doch dabei sind.
Ganz witzig ist zudem das alte Partyspiel, 4 Stühle im Kreuz aufzustellen, 4 Personen drauf, jeder lehnt sich zurück, dass sein Rücken auf den Beinendes Hintermannes liegt, dann kommen die Stühle weg- et voíla, es hält!
Langes Seil nehmen, um einen Baum (oder ähnliches) herumlegen, dann die Gruppe halbieren- die eine Hälfte hält das Seil auf der einen, die andere Hälfte auf der anderen Seite fest, alle nebeneinander. Dann müssen sie einen Knoten an den Baum kriegen, ohne das Seil loszulassen- ergo müssen sie alle übereinander her klettern usw.
Prinzipiell alles Spiele, um das Vertrauen innerhalb der Gruppe zu stärken und insbesondere Berührungsängste auszumerzen.
Was ich stets als ziemlich blöd empfand ist jede Art von Simulation in der Gruppe, in denen man- wie der Schwede gesagt hat- vorherig genau erlernte "Techniken" in einer Simulation anzuwenden hat, um sie nachher selbstkritisch zu reflektieren. Zugegeben, bei "handwerklichen" Dingen wie Rettungssimulation im Hochseilgarten o.ä. macht's Sinn, ansonsten empfinde ich es als Humbug, weil's eh immer an der Realität vorbeigeht.
Sehr sinnvoll im Sinne eines Vertrauensspiels finde ich "Falltraining". Eine Person stellt sich hin und lässt sich mit ausgebreiteten Armen nach hinten kippen (das kostet enorme Überwindung), wird dann aber vom jeweiligen Rest der Gruppe aufgefangen. Wunderbare Stärkung des Gruppen- und Vertrauensbewusstseins, weil man sich vollständig auf die anderen verlassen muss.
Außerdem für die Gruppe sehr interessant: Im Raum eine Art "Mauer" aus Seilen spannen, einige kleine Glöckchen in die Seile hängen und eine Gruppe auf beide Seiten aufteilen. Aufgabe ist nun, die Plätze zu tauschen- die einen von links nach rechts, die anderen andersherum. Einzige Möglichkeit: Ein "Loch" in den Seilen in etwa 1,5m Höhe. Die Personen müssen sich also gegenseitig hindurchheben, von den Glöcklein darf natürlich keines bimmeln.
Dann kann man die Leute noch in einen Kreis stellen, ihnen das Sprechen "verbieten" und ihnen die Aufgabe stellen, sich ohne ein Wort zu sagen nach ihren Geburtstagen zu ordnen. Spannend und immer wieder lustig anzuschauen, wieviele Deppen doch dabei sind.
Ganz witzig ist zudem das alte Partyspiel, 4 Stühle im Kreuz aufzustellen, 4 Personen drauf, jeder lehnt sich zurück, dass sein Rücken auf den Beinendes Hintermannes liegt, dann kommen die Stühle weg- et voíla, es hält!
Langes Seil nehmen, um einen Baum (oder ähnliches) herumlegen, dann die Gruppe halbieren- die eine Hälfte hält das Seil auf der einen, die andere Hälfte auf der anderen Seite fest, alle nebeneinander. Dann müssen sie einen Knoten an den Baum kriegen, ohne das Seil loszulassen- ergo müssen sie alle übereinander her klettern usw.
Prinzipiell alles Spiele, um das Vertrauen innerhalb der Gruppe zu stärken und insbesondere Berührungsängste auszumerzen.
Was ich stets als ziemlich blöd empfand ist jede Art von Simulation in der Gruppe, in denen man- wie der Schwede gesagt hat- vorherig genau erlernte "Techniken" in einer Simulation anzuwenden hat, um sie nachher selbstkritisch zu reflektieren. Zugegeben, bei "handwerklichen" Dingen wie Rettungssimulation im Hochseilgarten o.ä. macht's Sinn, ansonsten empfinde ich es als Humbug, weil's eh immer an der Realität vorbeigeht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
- Friedrichvontelramund
- Der Pate
- Beiträge: 3569
- Registriert: 07 Mai 2007 13:10
- Wohnort: Napoli
Re: Spielchen, die keiner mag (oder vielleicht doch!?)
Als Triathlet und somit Autist ertrage ich höchstens RR-fahren in der Gruppe 
