Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Moderator: Moderator
Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Kommt wer mit ? Ich nehme auch einen Topf Honig mit auf die Reise... 
"Training ist kein Ponyschlecken !"
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
"Prepare for the worst-and enjoy every moment of it !" Col. Chris Hadfield
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Der Schatz am Rande des Regenbogens
Es war einmal ein alter Mann. Der lebte ganz allein im Wald in einer kleinen Hütte und wahr sehr, sehr unglücklich. Jeden Tag saß er auf einer Bank vor seinem Häuschen und starrte vor sich hin. Erhörte nicht wie die Vögel sangen, er spürte den Wind nicht, der mit den Blättern der Bäume spielte, er fühlte nicht die Sonnenstrahlen auf seiner Haut, er roch den würzigen Tannenduft nicht, und er sah nicht, wie die Tiere des Waldes immer wieder zutraulich herankamen.
Er hielt den lieben langen Tag den Kopf gesenkt und dachte nach. Seine Gedanken kreisten immer nur um eine Sache. Warum, so fragte er sich wieder und wieder, warum nur war die Prophezeiung der schönen Fee nicht in Erfüllung gegangen? Dabei war der Fall doch ganz klar. Seine Mutter hatte ihm die Geschichte oft erzählt. Damals, als er vor vielen Jahren in dem tausend Jahre alten Wasserschloss, in der Mitte des Waldsees geboren wurde, damals, genau eine Stunde nach der Geburt, hatte plötzlich eine Fee an seiner Wiege gestanden.
Sie hatte wunderschöne lange Haare, erinnerte sich seine Mutter. Fein und schimmernd wie Spinnweben, auf die die Sonne scheint. Und sie hatte ein Lächeln auf den Lippen, das jeden, ob Mann oder Frau, dahinschmelzen ließ. Was die Fee dann gesagt hatte, das hat sich der Mann genau gemerkt, zu oft hatte es ihm seine Mutter, die nun natürlich längst gestorben war, wiederholen müssen. Am Ende des Regenbogens liegt ein großer Schatz für dich. Genau diese Worte hatte die Fee zu dem Säugling gesprochen. Dann war sie verschwunden.
Kaum war er alt genug, hatte der Mann auf der ganzen Welt nach diesem Schatz geforscht. Er war von Land zu Land gereist, hatte in den Bergen nach Edelsteinen, in den Flüssen nach Gold gesucht, und er war nach versunkenen Schiffen auf den Meeresgrund getaucht. Es war ein wildes, abenteuerliches Leben gewesen, voller Ungeduld und Gier. Doch den Schatz, nein, den hatte er nie gefunden. Er war arm wie eine Kirchenmaus geblieben, und sein Erbe, das schöne Wasserschloss, fiel an seinen jüngeren Bruder, weil er sich nie darum gekümmert hatte.
"Am Ende des Regenbogens, so ein Unsinn!" pflegte er regelmäßig am Ende seiner Grübelein zu sagen und missmutig in die Hütte zurückzustampfen, um sich schlafen zu legen.
So lebte er dahin, bis eines Tages etwas geschah. Es hatte tagelang geregnet, doch plötzlich war mit Macht die Sonne durchgebrochen, obwohl es noch etwas nieselte. Der alte Mann saß mal wieder mit gesenktem Kopf vor seiner Hütte und zertrat wütend eine kleine Blume. Doch plötzlich veränderte sich das Licht, und der alte Mann schreckte auf. Und da sah er es. Ein riesiger Regenbogen spannte sich über den Wald, hoch über die höchsten Wipfel der Bäume. Ein Regenbogen in den schönsten Farben, so prächtig, wie er es noch nie gesehen hatte. Und das Ende des Regenbogen zeigte genau auf ihn.
Ja, der alte Mann saß direkt am Ende des Regenbogens. Da kam ihm die Erleuchtung. Der Schatz am Ende des Regenbogens, das war er selber. Der alte Mann begann zu weinen. Er ging in seine Hütte und weinte drei Tage und drei Nächte lang.
Dann trat er wieder heraus. Er holte tief Luft und spürte, wie das Leben in ihn zurückströmte. Er fühlte sich um Jahrzehnte jünger. Er sah auf den Boden und bemerkte einen kleinen Käfer, der auf den Rücken gefallen war. Er bückte sich und drehte ihn behutsam herum. Dann blickte er hoch und nahm wahr, dass der Himmel leuchtend blau war.
Da wusste er, dass ein langes, glückliches Leben vor ihm lag.
Es war einmal ein alter Mann. Der lebte ganz allein im Wald in einer kleinen Hütte und wahr sehr, sehr unglücklich. Jeden Tag saß er auf einer Bank vor seinem Häuschen und starrte vor sich hin. Erhörte nicht wie die Vögel sangen, er spürte den Wind nicht, der mit den Blättern der Bäume spielte, er fühlte nicht die Sonnenstrahlen auf seiner Haut, er roch den würzigen Tannenduft nicht, und er sah nicht, wie die Tiere des Waldes immer wieder zutraulich herankamen.
Er hielt den lieben langen Tag den Kopf gesenkt und dachte nach. Seine Gedanken kreisten immer nur um eine Sache. Warum, so fragte er sich wieder und wieder, warum nur war die Prophezeiung der schönen Fee nicht in Erfüllung gegangen? Dabei war der Fall doch ganz klar. Seine Mutter hatte ihm die Geschichte oft erzählt. Damals, als er vor vielen Jahren in dem tausend Jahre alten Wasserschloss, in der Mitte des Waldsees geboren wurde, damals, genau eine Stunde nach der Geburt, hatte plötzlich eine Fee an seiner Wiege gestanden.
Sie hatte wunderschöne lange Haare, erinnerte sich seine Mutter. Fein und schimmernd wie Spinnweben, auf die die Sonne scheint. Und sie hatte ein Lächeln auf den Lippen, das jeden, ob Mann oder Frau, dahinschmelzen ließ. Was die Fee dann gesagt hatte, das hat sich der Mann genau gemerkt, zu oft hatte es ihm seine Mutter, die nun natürlich längst gestorben war, wiederholen müssen. Am Ende des Regenbogens liegt ein großer Schatz für dich. Genau diese Worte hatte die Fee zu dem Säugling gesprochen. Dann war sie verschwunden.
Kaum war er alt genug, hatte der Mann auf der ganzen Welt nach diesem Schatz geforscht. Er war von Land zu Land gereist, hatte in den Bergen nach Edelsteinen, in den Flüssen nach Gold gesucht, und er war nach versunkenen Schiffen auf den Meeresgrund getaucht. Es war ein wildes, abenteuerliches Leben gewesen, voller Ungeduld und Gier. Doch den Schatz, nein, den hatte er nie gefunden. Er war arm wie eine Kirchenmaus geblieben, und sein Erbe, das schöne Wasserschloss, fiel an seinen jüngeren Bruder, weil er sich nie darum gekümmert hatte.
"Am Ende des Regenbogens, so ein Unsinn!" pflegte er regelmäßig am Ende seiner Grübelein zu sagen und missmutig in die Hütte zurückzustampfen, um sich schlafen zu legen.
So lebte er dahin, bis eines Tages etwas geschah. Es hatte tagelang geregnet, doch plötzlich war mit Macht die Sonne durchgebrochen, obwohl es noch etwas nieselte. Der alte Mann saß mal wieder mit gesenktem Kopf vor seiner Hütte und zertrat wütend eine kleine Blume. Doch plötzlich veränderte sich das Licht, und der alte Mann schreckte auf. Und da sah er es. Ein riesiger Regenbogen spannte sich über den Wald, hoch über die höchsten Wipfel der Bäume. Ein Regenbogen in den schönsten Farben, so prächtig, wie er es noch nie gesehen hatte. Und das Ende des Regenbogen zeigte genau auf ihn.
Ja, der alte Mann saß direkt am Ende des Regenbogens. Da kam ihm die Erleuchtung. Der Schatz am Ende des Regenbogens, das war er selber. Der alte Mann begann zu weinen. Er ging in seine Hütte und weinte drei Tage und drei Nächte lang.
Dann trat er wieder heraus. Er holte tief Luft und spürte, wie das Leben in ihn zurückströmte. Er fühlte sich um Jahrzehnte jünger. Er sah auf den Boden und bemerkte einen kleinen Käfer, der auf den Rücken gefallen war. Er bückte sich und drehte ihn behutsam herum. Dann blickte er hoch und nahm wahr, dass der Himmel leuchtend blau war.
Da wusste er, dass ein langes, glückliches Leben vor ihm lag.
Plans without goals are wishy-washy.
- Taunusschnecke
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Danke Matthias ..nun weiß ich auch um die Geschichte 
Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Danke... wie lange hab ich die Geschichte nicht mehr gelesen!

06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Biserl wenig nacktes Fleisch in der Geschichte 
dumdidum
- Thorsten
- Das Jever-Emu
- Beiträge: 11735
- Registriert: 27 Apr 2005 12:00
- Wohnort: In de Hel van Kasterlee
Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Findest du? Ein bisschen pimpen kann man die Geschichte schon noch
.
Matthias (hätte besser ...) hat geschrieben:Er sah auf den Boden und bemerkte einen kleinen nackten Käfer, der auf den Rücken gefallen war.
Zuletzt geändert von Thorsten am 31 Aug 2010 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Nu kriegt euch mal wieder ein. Google, 1. Treffer.
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Eine tolle Geschichte!!! 
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Ich habe ja gedacht,dass das eine Kontaktanzeige wird und er mich sucht.

Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Wagnerli hat geschrieben:Ich habe ja gedacht,dass das eine Kontaktanzeige wird und er mich sucht.
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Gibt´s hier schon Fotos von Dir ?
Und überhaupt: man darf hier Kontaktanzeigen aufgeben ???
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Ich bin ja noch neu hier,aber in den Forumsregeln stand nichts davon,dass "Mann" keine Kontaktanzeige aufgeben darf.la_gune hat geschrieben:Wagnerli hat geschrieben:Ich habe ja gedacht,dass das eine Kontaktanzeige wird und er mich sucht.
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Gibt´s hier schon Fotos von Dir ?![]()
Und überhaupt: man darf hier Kontaktanzeigen aufgeben ???![]()
Du kannst es ja als Trainingskonktaktanzeige tarnen.
Nein,Fotos gibt es nicht.So ein altes gebrauchtest Modell mit solchen Macken will sowieso keiner mehr haben.
Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Och, in meinem Alter ist man da nicht mehr so wählerisch...Wagnerli hat geschrieben:Nein,Fotos gibt es nicht.So ein altes gebrauchtest Modell mit solchen Macken will sowieso keiner mehr haben.
Immerhin bist Du sportlich und EMU. Das sind doch schon mal zwei äußerst positive Merkmale !!!
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Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Wer behauptet,ich wäre sportlich.la_gune hat geschrieben:Och, in meinem Alter ist man da nicht mehr so wählerisch...Wagnerli hat geschrieben:Nein,Fotos gibt es nicht.So ein altes gebrauchtest Modell mit solchen Macken will sowieso keiner mehr haben.![]()
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Immerhin bist Du sportlich und EMU. Das sind doch schon mal zwei äußerst positive Merkmale !!!
- runningmaus
- Die Emu-Maus
- Beiträge: 9136
- Registriert: 14 Jun 2010 08:56
- Wohnort: Mainspitze
Re: Suche den Goldschatz am Ende des Regenbogens.
Jemand der schon mal einen Volkslauf gemacht hat, oder gar einen Triathlon ist per Definition sportlich...Wagnerli hat geschrieben:....
Wer behauptet,ich wäre sportlich.
(behaupten die Weiber aus meinem Weiberforum... und da war noch nicht die Rede von so überirdischen Dingen wie Marathon oder gar IronMan....
Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
aktuell 2023 - und Spaß
und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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