Aber geht es nicht gerade bei den langen Trainingseinheiten darum, den relativen Bereich zu verschieben ?? D.h. von ichsach ma 60:40 (Kohlenhydrate:Fett) zu 50:50 oder 40:60. Das ist doch genau das, was wir wollen. Das erreichst Du aber nicht, wenn Du immer zu schnell loslegst, da Du dann immer sehr viel energiereiche Phosphate zur Verfügung haben musst, die primär aus dem KH-Stoffwechsel kommen.outergate hat geschrieben: das ist ein irrglaube.
die glykogene aus blutzucker und muskel sind bei höherer anstrengung zwangsläufig eher ausgelutscht, als wenn du in niedriger belastung unterwegs bist. du verbrauchst dann einfach mehr energie.
ABER, man fährt NICHT auf zuviel KH und zuwenig fett. relativ verschiebt sich das verhältnis zwar in richtung KH, absolut jedoch verbrauchst du mehr fett als im irreführend "fettverbrennungspuls" genannten bereich.
Ich gebe Dir voellig recht wasdie absolute Fettverbrennung angeht, die fuer jemanden der Fett loswerden will, sehr wichtig ist. Fuer uns, die wir den Stoffwechsel ökonomisieren wollen, ist die Verschiebung der relativen Bereich aber viel wichtiger.
outergate hat geschrieben:mein credo:
nüchtern fahren bis blutzucker und muskelglykogen halbwegs erschöpfend weggelutscht sind, dann aber nahrung zuführen, um den blutzuckerspiegel konstant zu halten. sonst gehts an die leber und das muss nich sein. der erziehungseffekt der leeren muskelspeicher bleibt der gleiche - man muss nur mal "reingefahren" sein, muss aber nicht ewig darin verharren. kammer ja eh nich. sonst machts plumps und man liegt irgendwo im graben oder steht mit zittrigen händen 2km vor der eigenen haustür
Ich finde das sehr schwierig umzusetzen, da Du den genauen Zeitpunkt finden musst, die KH zuzufuehren, ansonsten kommt der Mann mit dem Hammer und wirst a) frustriert und b) brauchst Du rel. lange um dich davon zu erholen. Das kann mal machen, aber wenn Du das zB in einem Radblock (Trainingslager oder langes WE) machst, koennte ich mir vorstellen, dass man sich da gut mit abschiessen kann.
