Stuttgart: Zwei Todesfälle beim Halbmarathon
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Stuttgart: Zwei Todesfälle beim Halbmarathon
Der 12. Stuttgart-Lauf ist am Sonntag von zwei Todesfällen überschattet worden. Bei der Veranstaltung mit insgesamt 21.980 Teilnehmern brachen nach Angaben des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes (WLV) zwei Männer im Alter von 28 und 42 Jahren auf dem letzten Teil der Halbmarathon-Strecke zusammen. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht und verstarben dort trotz intensiver ärztlicher Betreuung.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... php/934524
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Hab´s gestern schon in N24 gehört. Da fragt man sich, ob wir den falschen Sport machen oder ob die Kollegen einfach schlecht vorbereitet und nicht medizinisch gecheckt sind. Weil an die Leistungsgrenze gehen wir ja auch...
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
(Thomas Hellriegel)
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Ich denk mir immer, nach fast 25 Jahren Wettkampfsport würde ich es vorher merken, wenn es mich runter zieht.pete-131313 hat geschrieben:Hab´s gestern schon in N24 gehört. Da fragt man sich, ob wir den falschen Sport machen oder ob die Kollegen einfach schlecht vorbereitet und nicht medizinisch gecheckt sind. Weil an die Leistungsgrenze gehen wir ja auch...
Aber stimmt das auch?
Tja, die Frage stelle ich mir auch immer. Als ich ne Herzmuskelentzündung hatte, gings einfach nicht vorwärts, ich konnte kein Tempo machen. Aber hey! Schlechte Tage hat man doch immer mal. Ich darf gar nicht dran denken, was eventuell passiert wäre, wenn ich damals beim Tempodauerlauf einfach draufgehalten hätte (anstatt auf meine blutleeren Lippen und weißen Fingernägel zu achten und STEHEN ZU BLEIBEN!).keko hat geschrieben:Ich denk mir immer, nach fast 25 Jahren Wettkampfsport würde ich es vorher merken, wenn es mich runter zieht.
Aber stimmt das auch?
Von daher: ich hoffe, ich merke es vorher.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Ich bekomme auch immer Gänsehaut bei solchen Meldungen,drullse hat geschrieben:Tja, die Frage stelle ich mir auch immer. Als ich ne Herzmuskelentzündung hatte, gings einfach nicht vorwärts, ich konnte kein Tempo machen. Aber hey! Schlechte Tage hat man doch immer mal. Ich darf gar nicht dran denken, was eventuell passiert wäre, wenn ich damals beim Tempodauerlauf einfach draufgehalten hätte (anstatt auf meine blutleeren Lippen und weißen Fingernägel zu achten und STEHEN ZU BLEIBEN!).keko hat geschrieben:Ich denk mir immer, nach fast 25 Jahren Wettkampfsport würde ich es vorher merken, wenn es mich runter zieht.
Aber stimmt das auch?
Von daher: ich hoffe, ich merke es vorher.
Aber was merkt man vorher, wo ist die Grenze?
Wenn ich dran denke wie ich in Roth oder auf anderen WKs schon gekämpft habe, mit krippeln in den Händen, zittern in den Beinen und anderen Beschwerden, tritt so ein Tot nun einfach plötzlich ein? oder was Spürt man? ab wann gibt der Körper auf? oder ist man normal einfach nur müde und bleibt stehen wenns nicht mehr geht?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vorher nichts mitbekommt. Das Gefühl, dass man fertig und k.o. ist, kennen wir ja alle. Aber es kann doch nicht sein, dass es einen einfach so umhaut?!Olli hat geschrieben:tritt so ein Tot nun einfach plötzlich ein? oder was Spürt man? ab wann gibt der Körper auf? oder ist man normal einfach nur müde und bleibt stehen wenns nicht mehr geht?
Ich denke, daß jemand mit ein wenig Erfahrung so gut in seinen Körper hineinhorchen kann, daß er weiß was los ist.keko hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vorher nichts mitbekommt. Das Gefühl, dass man fertig und k.o. ist, kennen wir ja alle. Aber es kann doch nicht sein, dass es einen einfach so umhaut?!Olli hat geschrieben:tritt so ein Tot nun einfach plötzlich ein? oder was Spürt man? ab wann gibt der Körper auf? oder ist man normal einfach nur müde und bleibt stehen wenns nicht mehr geht?
Der gegenwärtige Lauf-Boom, auch geschürt von so "von 0 auf 42 in X Wochen"-Aktionen läßt vielleicht zu viele den Respekt vor der Anstrengung verlieren. Ich denke mal, daß enige, die seit Jahren Schnidluder mit ihrem Körper getrieben und schon entsprechende Schäden haben, jetzt meinen, sie könnten alle Sünden wieder gut machen und einfach übertreiben.
- Linus
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Das hat wohl was mit der Überwindung des inneren Schweinehundes zu tun. Manchmal ist es vll nicht der innere Schweinehund sondern eher der innere Schutzengel?
Ich habe den Eindruck, daß es im Zeitalter von Pulsuhr, Trittfrequenzmesser etc. gar nicht mehr üblich ist, auf das Gefühl zu hören. Die Technik und der detaillierte Trainingsplan geben den Takt vor, obwohl eigentlich jeder weiß, das man nicht einen Tag wie den anderen drauf ist.
Ich halte es im Amateurbereich auch für unsinnig, unbedingt bei jedem Wettkampf Bestleistung bringen zu müssen. Schaffen Profis ja auch nicht. Warum nicht antreten, nur weil die eigene Bestmarke nicht geknackt werden kann?
Das alles schafft natürlich Druck, und Ausdauersportler haben ja gelernt, sich zu überwinden. Dann kann halt auch mal der oben erwâhnte Schutzengel überwunden werden.
Zu Stuttgart: was wissen wir denn eigentlich? Zwei Menschen von 21000 sind gestorben. Sicher gibt es in Deutschland mehr Orte, an denen die Quote am Wochenende ähnlich war. Zur Todesursache weiß man ja nichts, vll. wären beide auch daheim im Sessel gestern gestorben? Oder ohne Sport schon vor 5 Jahren? Alles Spekulation, für mich jedenfalls kein Grund für übergroße Betroffenheit. Was sicher anders wäre wenn ich die beiden resp. Ihre Familien gekannt hätte oder am Sonntag in der Nähe gewesen wäre. Selbst wenn beide oder einer von beiden es mit dem Sport übertrieben haben sollte ist das noch keine Sensation. Die Tatsache daß man sich insbesondere bei Vorschädigungen in Gefahr bringen kann ist doch hinreichend bekannt.
Ich habe den Eindruck, daß es im Zeitalter von Pulsuhr, Trittfrequenzmesser etc. gar nicht mehr üblich ist, auf das Gefühl zu hören. Die Technik und der detaillierte Trainingsplan geben den Takt vor, obwohl eigentlich jeder weiß, das man nicht einen Tag wie den anderen drauf ist.
Ich halte es im Amateurbereich auch für unsinnig, unbedingt bei jedem Wettkampf Bestleistung bringen zu müssen. Schaffen Profis ja auch nicht. Warum nicht antreten, nur weil die eigene Bestmarke nicht geknackt werden kann?
Das alles schafft natürlich Druck, und Ausdauersportler haben ja gelernt, sich zu überwinden. Dann kann halt auch mal der oben erwâhnte Schutzengel überwunden werden.
Zu Stuttgart: was wissen wir denn eigentlich? Zwei Menschen von 21000 sind gestorben. Sicher gibt es in Deutschland mehr Orte, an denen die Quote am Wochenende ähnlich war. Zur Todesursache weiß man ja nichts, vll. wären beide auch daheim im Sessel gestern gestorben? Oder ohne Sport schon vor 5 Jahren? Alles Spekulation, für mich jedenfalls kein Grund für übergroße Betroffenheit. Was sicher anders wäre wenn ich die beiden resp. Ihre Familien gekannt hätte oder am Sonntag in der Nähe gewesen wäre. Selbst wenn beide oder einer von beiden es mit dem Sport übertrieben haben sollte ist das noch keine Sensation. Die Tatsache daß man sich insbesondere bei Vorschädigungen in Gefahr bringen kann ist doch hinreichend bekannt.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
FACK! Ein Halbmarathon, Kurztriathlon etc. anständig gelaufen, ist eine Grenzbelastung für den Körper. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Leider muß heute immer alles easy und Fun sein, obwohl es das für den Körper nicht ist. Vielleicht sollte man in den Hochglanzanmeldeprospekten diverser Wettkämpfe mehr kotzende und vor Krämpfen im Graben liegende Sportler zeigen.Eisenmann hat geschrieben: Der gegenwärtige Lauf-Boom, auch geschürt von so "von 0 auf 42 in X Wochen"-Aktionen läßt vielleicht zu viele den Respekt vor der Anstrengung verlieren.
- pete-131313
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huete früh auf swr1 gekommen, dass beide gut trainierte sportler waren. bei der anmeldung haben sie 1:40 angegeben. mögliche ursachen, vorbeschedigungen. welche art? wurde nicht gesagt.
wenn es auf trollinger eine woche früher passiert wäre, hätte man gesagt: ja die hitze, die hitze hat´s gemacht. aber in stuttgart war optimal.
wenn es auf trollinger eine woche früher passiert wäre, hätte man gesagt: ja die hitze, die hitze hat´s gemacht. aber in stuttgart war optimal.
gruss nurmi