28.04.2005 - Hondo-Anwalt plädiert auf Freispruch
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28.04.2005 - Hondo-Anwalt plädiert auf Freispruch
Der Anwalt des Radprofis Danilo Hondo wird bei der Sportgerichts-Verhandlung des Schweizer Verbandes in Bern auf Freispruch für seinen des Dopings überführten Mandanten plädieren. Michael Lehner rechne "Ende Mai, Anfang Juni" mit der Verhandlung. Bis 6. Mai kann Lehner dem Gericht seinen Standpunkt darlegen. Der Sprinter des Gerolsteiner-Teams war am 14. April mit der positiven B-Probe überführt worden, bei der Murcia-Rundfahrt im März in Spanien das verbotene Aufputschmittel Carphedon eingenommen zu haben.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,187 ... 33,00.html
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Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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Ich mag zwar uns Ulle, aber war er da vom Starpel gelassen hat ist doch wohl erst mist.drullse hat geschrieben:"Laut Lehner werde Hondo durch eine Eidesstattliche Versicherung bekunden, "dass er nicht gedopt hat"."
Na dann MUSS er ja unschuldig sein...
Was für ein Mist?
Ullrich: "So ein Mist"
Inzwischen meldete sich auch sein ehemaliger Team-Kollege Jan Ullrich, mit dem Hondo im Dezember 2004 in Südafrika trainiert hatte, zu Wort.
"Das ist sehr traurig um einen guten deutschen Fahrer. Ich kenne Danilo eigentlich gut genug, um sagen zu können, dass er das bewusst nie gemacht hätte. Wie, was und wo passiert ist, weiß er selbst oder wer auch immer. Wie es zu Stande kam - darüber will ich nicht spekulieren. Er war gerade in der besten Zeit seiner Karriere, wollte die Ernte des Erfolges einfahren - und dann passiert ihm so ein Mist", sagte Ullrich in einem Interview der Fachzeitschrift "Procycling".
"Mist"... Hm, genau über diese Stelle bin ich auch "gestolpert". Der Anwalt verteidigt ihn auch nur, weil er Chancen für einen Freispruch sieht. Nicht etwa, weil er von der Unschuld seines Mandanten überzeugt ist...
Mal sehen ob er wie damals die Zahnpasta als "Trumpf"karte spielt...
Allerdings : wenn er gedopt hat, dann issis ein Meineid und könnte wohl noch etwas mehr Konsequenzen haben als das eigentliche Doping-Vergehen... Aber was soll er auch machen
Augen zu und "durch"...
Allerdings : wenn er gedopt hat, dann issis ein Meineid und könnte wohl noch etwas mehr Konsequenzen haben als das eigentliche Doping-Vergehen... Aber was soll er auch machen
- Ulfila
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Nö! So eine eidesstattliche Erklärung ist nichts wert. Deshalb werfen ja auch die Politiker so gerne damit um sich. Klingt doll, hat juristisch aber keine Konsequenzen. Ander liegt der Fall, wenn man vor Gericht unter Eid falsch aussagt. Dann wird es eng, ist hier aber nicht gegeben.trifi70 hat geschrieben: Allerdings : wenn er gedopt hat, dann issis ein Meineid und könnte wohl noch etwas mehr Konsequenzen haben als das eigentliche Doping-Vergehen... .
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Er ist Anwalt. Wenn die Chance besteht und er sie nicht nutzt, so hätte er seinen Beruf verfehlt...trifi70 hat geschrieben:"Mist"... Hm, genau über diese Stelle bin ich auch "gestolpert". Der Anwalt verteidigt ihn auch nur, weil er Chancen für einen Freispruch sieht. Nicht etwa, weil er von der Unschuld seines Mandanten überzeugt ist...
Gruß Torsten
Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt.
In memorem:

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Wobei ein meineid auch erstmal nachgeweisen werden muß....Ulfila hat geschrieben:Nö! So eine eidesstattliche Erklärung ist nichts wert. Deshalb werfen ja auch die Politiker so gerne damit um sich. Klingt doll, hat juristisch aber keine Konsequenzen. Ander liegt der Fall, wenn man vor Gericht unter Eid falsch aussagt. Dann wird es eng, ist hier aber nicht gegeben.
Da besteht also ein Unterschied zwischen Eid vor Gericht und dieser Erklärung
Das war mir nicht bewußt... Wozu soll das dann gut sein
Klar muß man den Meineid nachweisen. Läuft also darauf hinaus, das Doping zweifelsfrei nachzuweisen. Wenn er einen Eid schwört und dann trotzdem verurteilt wird, ist es für mich kein weiter Weg mehr bis zum Meineid, oder ?
Torsten, natürlich muß und kann er aus beruflichen Gründen jeden Mandanten vertreten. Aber dann soll er doch sagen, er ist von der Unschuld überzeugt ! So läuft es doch wieder darauf hinaus, auf Zeit zu spielen und "Verfahrensfehler" für sich selbst zu nutzen... Alles eine Farce ist das !
Klar muß man den Meineid nachweisen. Läuft also darauf hinaus, das Doping zweifelsfrei nachzuweisen. Wenn er einen Eid schwört und dann trotzdem verurteilt wird, ist es für mich kein weiter Weg mehr bis zum Meineid, oder ?
Torsten, natürlich muß und kann er aus beruflichen Gründen jeden Mandanten vertreten. Aber dann soll er doch sagen, er ist von der Unschuld überzeugt ! So läuft es doch wieder darauf hinaus, auf Zeit zu spielen und "Verfahrensfehler" für sich selbst zu nutzen... Alles eine Farce ist das !
Da der Athlet seine Unschuld beweisen und nicht dem Athlet die Schuld nachgeweisen werden muß, steht also der Beweis auch bei einer positiven Probe im Prinzip noch aus. Deswegen ist Hondo "nur" ein Doingverdächtiger.
Denn es gilt: Eine positive Probe ist genausowenig Beweis für Doping wie eine negative Probe einer für Nicht-Doping ist.
Denn es gilt: Eine positive Probe ist genausowenig Beweis für Doping wie eine negative Probe einer für Nicht-Doping ist.